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Predigten

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2007 (C) Österliche Bußzeit

Homilie zu Joh 8,51-59 bei der Messfeier für Kranke und alterschwache Gemeindeglieder in St. Michael Neunkirchen a. Brand

Zu den Liturgischen und Biblischen Texten des Gottesdienstes

Mit Jesus auf dem Weg zum ewigen Leben.

1. Die Einmaligkeit der Person Jesu

In ihm ist der lebendige Gott gegenwärtig.
"Amen, amen, ich sage euch: Noch ehe Abraham wurde, bin ich." Das ist in den Augen seiner Gegner Gotteslästerung. Sie heben Steine auf, um sie auf ihn zu werfen.
Diese Wahrheit kostet ihm das Leben. Gott aber hat darauf seine Antwort gegeben und Jesus von den Toten auferweckt. So hat er bestätigt, dass ER in Jesus Christus da, liebend, befreiend und rettend bei uns ist, auch im Leiden, auch im Sterben, auch im Tod, auch in jenseits der irdischen Wirklichkeit, welche die Bibel das ewiges Leben, die Fülle des Lebens nennt.

2. Wir können seinem Wort vertrauen

Weil wir diese Einmaligkeit Jesu, weil wir ihn als Gott und Mensch, als Gottes Sohn bekennen, darum können wir auch seinem Wort ganz vertrauen, das er im Evangelium mit göttlicher Vollmacht spricht: "Wenn jemand an meinem Wort festhält, wird er auf ewig den Tod nicht schauen." Joh 8,51
Mögen seine Gegner für verrückt erklären - "du bist von einem Dämon besessen" - mögen sie auf Abraham und die Propheten verweisen, die gestorben sind, Jesus bleibt dabei: "Wenn jemand an meinem Wort festhält, wird er auf ewig den Tod nicht erleiden."

3. Wir werden den Tod nicht erleiden

Warum ist sich Jesus so sicher, dass er den Tod nicht fürchtend solches jedem verheißt, der an seinem Wort festhält?
Weil er Gott kennt, ihn also ganz und gar, durch und durch erfahren hat, als seinen liebenden Vater. Und weil dieser Gott zu ihm gesprochen hat und Jesus ans einem Wort festhält. "Aber ich kenne ihn und halte an seinem Wort fest."

Jesus verweist auf Abraham den die Juden gegen ihn ausspielen wollen.
Aber dieser Abraham sich seiner Begrenztheit bewusst seiend, richtete seine Hoffnung in die Zukunft. Er freute sich, dass er den Tag Jesu sehen sollte. Abraham war empfänglich für die Heilsabsichten Gottes; seine Nachkommen aber begreifen nicht den Sinn der Heilsgeschichte und den endzeitlichen Anruf, der sie in der Offenbarung Jesu trifft.

Mit dem Tag Jesu bezeichnen wir seit der Zeit der Kirchenväter die Menschwerdung, seinen Tod am Kreuz, seine Auferstehung und auch seine ganze irdische Lebenszeit. Im Jesusgeschehen hat sich der Heilswille Gottes für Israel und die ganze Menschheit geoffenbart. Der Bund mit Abraham weitet sich durch Jesus Christus zum Bund für alle Menschen, die an Jesus Christus als den Messias Gottes glauben.

Krankensalbung im Krankengottesdienst
Krankensalbung im Krankengottesdienst
4. Christus begegnen


Christus dürfen wir in dieser Stunde, da wir die heilige Salbung empfangen, in besonderer Weise begegnen. In stillem Gebet legt der Priester dir die Hände auf. Du spürst, wie Christus dein Denken und Empfinden mit seiner Liebe und seinem Erbarmen, wie Christi tröstende Nähe und heilende Kraft dich durchströmt.
Zum Zeichen dafür wird deine Stirn und werden deine Hände gesalbt. Es wird dein Denken und Dein Tun durch seine Liebe gereinigt, geheiligt und auf Gott, der allein deine Ehre ist, ausgerichtet.

Wenn Du dann in der heiligen Kommunion als Brot des Lebens empfängst, wirst du im Glauben spüren, wie er Dich bis in Dein Fleisch hinein mit seiner Lebenskraft erfüllt. So kannst du voller Zuversicht in die noch geschenkte Lebenszeit hineingehen. Mit Jesus sind wir unterwegs zum ewigen Leben.

Du bist nicht mehr nur ein Todeskandidat, sondern ein Anwärter auf die Fülle des Lebens, auf das ewige Leben bei Gott. Der Karfreitag deines Lebens, der Karsamstag deiner Grabesruhe wird hineinmünden in das ewige Osterfest, in die offenen Arme des Auferstandenen, in die Lichtfülle der Liebe Gottes, des Ich-Bin-Da. Ihn schauend werden wir selig sein unaufhörlich.

 

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