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Predigten

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2007 (C)
Homilie in Versform zum 7.Sonntag (C)

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Christliche Narretei

Mancher hält es für verrückt,
Ist alles andre als entzückt:
Was der Herr uns heute sagt,
unsere Seele mächtig plagt.

Kann man denn die Feinde lieben?
Sie bedrohen uns mit Hieben,
hassen uns so wie die Pest,
geben uns am End den Rest.

Aug um Auge, Zahn um Zahn,
wär'n wir da nicht besser dran?
Ja, es klingt nach Narretei:
Jesu Wort führt sie herbei.

Doch wie sagte schon Sankt Paulus,
als er nicht mehr war der Saulus:
Christen sind die reinsten Narren,
weil sie nicht im Hass verharren.

Jesus hat es vorgelebt.
Über uns sein Beispiel schwebt:
“Liebt die Feinde, hasst sie nicht!
Dann steht ihr in meinem Licht.”

Segnet die, die euch verfluchen.
Stets sollt ihr den Frieden suchen.
Betet, wenn sie euch misshandeln
Und auf Teufels Pfaden wandeln.

Schlägt dich einer auf die Wange,
zeig die andre, sei nicht bange!
Nimmt den Mantel man dir fort,
gib dein Hemd am gleichen Ort!

Saul strebt David nach dem Leben.
Wird in Davids Hand gegeben.
Dieser aber rächt sich nicht.
Denn bei Gott ist das Gericht.

Gib den Leuten, die dich bitten,
weil sie großen Mangel litten.
Nimmt dir einer etwas weg,
lass es ihm als guten Zweck.

Was von andern du verlangst,
gib auch ihnen, wenn du kannst.
Lieben sollst du jedermann,
auch wer's nicht erwidern kann.

Dank wirst du erwarten keinen;
Dann bist mit Gott im Reinen.
Er wird dir an seinem Thron
Geben einst den ewigen Lohn.

Du wirst Gutes tun und leihen,
Wirst vergeben und verzeihen,
Wenn du nicht zurück bekommst,
Was du alles gabst umsonst.

Handle wie auch Gott es tut,
der zu allen Menschen gut,
zu den Guten und den Bösen,
alle will er ja erlösen.

Urteil und verurteil nicht,
geh mit keinem ins Gericht.
Sonst wirst du verurteilt sein.
Geh dies Risiko nicht ein.

Schenk Vergebung, das ist gut,
weil auch Gott an dir so tut.
Was du gibst, das kriegst du wieder,
aus dem Himmel kommt's hernieder.

Sei ein Narr um Christi willen.
So hilfst du die Sehnsucht stillen
nach dem Frieden und dem Glück.
Jeder will davon ein Stück.

Wenn du gibst gehäuftes Maß
Dann hast du den größten Spaß.
Nicht im Nehmen bin du selig.
Doch wer gibt, ist glücklich ewig.

Sag nicht, das sei Narretei.
Denn es ist nicht einerlei,
Ob die Menschen aller Rassen
Sich nun lieben oder hassen.

Nur wenn sie die Güter teilen,
Miteinander vor Dir weilen,
Sich als Deine Kinder sehen,
Werden sie sich auch verstehen.

Werden Hunger, Leiden, Krieg
Nicht erringen bösen Sieg.
Wird der Friede und die Liebe
Blühen neu in frischem Triebe.

Sind wir auch wie Adam Erde,
Hören wir doch Gottes "Werde
Geisterfüllt wie Jesus Christ,"
Der der Welt Erlöser ist.

Fosänacht ist Zeit zum Lachen,
dass wir andern Freude machen.
Lasst uns Schwestern, Brüder sein,
dann stellt sich auch Freude ein.

Halleluja lasst uns singen,
und Helau darf auch erklingen.
Gott schenkt sich in Brot und Wein,
lasst uns dankbar fröhlich sein!

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