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Predigten

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2007 (C) Herrenfeste

Ansprache am Fest der Verkündigung des Herrn in St. Michael Neunkirchen


Gott ist herabgestiegen

Damals als Israel unter der Skalverei in Ägypten furchtbar litt und keinen Ausweg sah, stöhnte und nach Hilfe schrie.

Gott ist herabgestiegen
Damals als die von den Propheten verheißene Fülle der Zeit abgebrochen war, und die Menscheit sich nach Erlösung aus der macht der Sünde und des Todes sehnte. Er hat unser Fleisch angenommen aus Maria der Jungfrau, dh. doch unser gebrechliches, dem Tod ausgeliefertes Leben.

Unser Leben, das nicht nur in Glück, sondern auch in Kummer und Sorgen sich vollzieht. Unser Leben, das sich im Alter zum Schweren neigt und dem Schmerzen nicht erspart bleiben. Er hat unser Menschsein, ja auch unsern Tod auf sich genommen. Er ist in Jesus zu uns herabgestiegen. Er ist auch in Leiden und Sterben der ICH-BIN-DA.

Er steigt heute zu uns herab, er der Gekreuzigte und Auferstandene, und zieht uns in der heiligen Salbung an sich, so daß wir teilhaben an seinem erlösenden Leiden und seiner seligmachenden Auferstehung.

Er, der Herabgetiegene, ermutigt uns, unser Kreuz mit ihm zu tragen. Er verkündigt uns durch sein Leben und Auferstehen, daß wir auf Herrlichkeit und ewiges Leben zugehen, daß die Leiden dieser Zeit nichts sind gegenüber dier Herrlichkeit, die Gott für uns bereit hält.

Er steigt zu uns heute herab, und erfüllt die Gaben der Schöpfung, Brot und Wein mit seinem Leben, so daß sie uns zur Speise des ewigen Lebens werden.
Verkündigung des Herrn bedeutet:
Der ewige Sohn des Vaters steigt herab in unsere irdische Existenz und hebt sie in der Auferstehung und Himmelfahrt zu Gott empor. Vereint das Geschaffene und Vergängliche mit dem Göttlichen und Ewigen. In ihm vereint sich der Himmel mit der Erde.

Dies alles geschieht in und durch den Heiligen Geist.
Er bewirkt in Maria die Menschwerdung Gottes in Jesus, dem Christus, dem Messias Gottes. Durch ihn erweckt der Vater Jesus von den Toten. Durch den Heiligen Geist sind wir zu Kindern Gottes geworden geheiligt. Durch ihn werden wir vergöttlicht, wenn uns Gott zu sich heimruft.
Mit der Menschwerdung Gottes beginnt das Finale unserer Exitenz, unsere Auferweckung von den Toten. Die Nähe dieses Festes zum Osterfest bekommt so eine neue tiefe Bedeutung.

 

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