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Predigten

Übesicht

2006

Einführung in das Fest der Großeltern Jesu Joachim und Anna am 26.7.2006 in der heilig Grab Kapelle um 9.00

Die nichtbilblische Überlieferung gibt den Großeltern Jesu Namen: Sie heißen Joachim und Anna. In der Ostkirche wurde das Fest Annas seit dem 6. Jahrhundert am 25. Juli gefeiert. In der Westkirche wurde das Fest seit dem 8. Jahrhundert gefeiert und um einen Tag verlegt, da am 25.7. das Fest des Apostels Jakobus gefeiert wurde. Seit 1584 ist das Fest in der katholischen Kirche vorgeschrieben. Das II. Vaticanum hat den 26. Juli als gemeinsamen Festtag für Anna und Joachim festgelegt.

Ich habe auch in diesem Jahr Pfarrer Brandl gebeten, dass wir hier in der Heilig Grab Kapelle den Annatag begehen dürfen. Und das aus gutem Grund.
Früher stand in unserer Pfarrkirche an der Stirnseite des Seitenschiffes der St. Anna Altar. Wahrscheinlich stammt das Bild von der heiligen Sippe, das heute in der Augustinuskapelle rechts nach dem Eingang hängt, von diesem Altar. In der Barockzeit hat man den Altar abgebaut, um die Mauer zur Marienkapelle zu durchbrechen. Die Marienkapelle war vorher nur über den Chor der Kirche zugänglich.

Tod und Auferstehung - Joachim und Anna Selbdritt
Tod und Auferstehung - Joachim und Anna Selbdritt
Ein Zeugnis für die Verehrung der heiligen Anna und des heiligen Joachim ist in der Heilig Grab Kapelle der rechte Seitenaltar mit den Bildnissen der Großeltern Jesus, welche seit 162 die Pietà flankieren. So werden sie in das Erlösungsgeschehen durch Jesus Christus mit einbezogen. Die heilige Anna ist als »Anna Selbdritt" also mit Ihrer Tochter Maria und ihrem Enkel Jesus dargestellt.

Der getötete Jesus auf dem Schoß seiner Mutter ist zugleich der Auferstandene, wie das Medaillon darüber zeigt. Durch sein Blut, seine Lebenshingabe, sein Lieben bis zum letzten Atemzug hat uns der Sohn Mariens und der Enkel Joachims und Anna erlöst.
Der heilige Johannes, der Freund Jesu, mit dem Kelch in der Hand bekrönt und schließt den Aufbau des ehemaligen Seitenaltars nach oben ab.
In der Feier der heiligen Eucharistie schenkt Christus uns im Brot des Lebens und im Kelch des Heiles Anteil an seinem Erlösungsopfer.

Viele Frauen unserer Gemeinde tragen den Namen der Heiligen Anna. Ihnen gratuliere ich von ganzem Herzen zum Namenstag.
Die Namen "Anna" und "Joachim" sind hebräisch und bedeuten "Gnade, Erbarmung" (Anna) bzw. "Gott richtet auf".
Weil Gott sich unser erbarmt und uns immer wieder aufrichtet erbarmen wir uns unserer Mitmenschen, richten wir die Trauernden und Leidenden auf.
Zugleich danken wir Gott für die Eltern Mariens und die Großeltern Jesu, für Joachim und Anna. Wir danken ihm auch für alle Liebe, die auch wir von unseren Eltern und Großeltern empfangen durften.
Der in unserer Mitte gegenwärtige Herr verbindet uns über die Zeiten hinweg mit den Eltern Mariens und den Großeltern Jesu, aber auch mit unseren Eltern und Großeltern, die im Glauben an den auferstandnen Herrn gestorben sind und mit ihm bei Gott ewig leben.


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