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Predigten

Ansprache in der Gemeinschaftsmesse für 4. Kläßler und Minianwärter

Lesepredigt Priester (P) und Katechetin (K)

A. Warum RUHE und STILLE NOT-WENDIG sind vom Leben Jesu und seiner Wirkung auf seine Mitmenschen


K: Jesus zog mit seinen Freunden durch die Dörfer und Städte. Überall, wohin Jesus kam, öffneten die Menschen ihre Fenster - ihre Türen. Sie kamen aus ihren Häusern heraus und öffneten ihre Augen - ihre Ohren - ihre Herzen.
Sie wollten Jesus anhören. Sie spürten: Was Jesus sagt, das macht froh. Seine Worte helfen uns zu leben. Jeden nimmt er ernst und zeigt ihm, was für sein Leben wichtig ist.

P: Jesus sagt: So ist auch Gott. Er macht alles, was lebt. Und nichts und niemanden läßt er im Stich. Er ist wie eine gute Mutter, wie ein guter Vater. Jeden hat er lieb. Jeder darf sich bei ihm wohl fühlen. Wie die Schäfchen bei einem guten Hirten. Er geht uns nach, wenn wir nicht mehr ein noch aus wissen. Er hält uns nicht mit Gewalt fest. Er kann uns auch loslassen. Er will, daß keiner allein ist, daß alle zusammengehören und miteinander fröhlich sind. Er ist ein Gott der Freude.

K: Da atmeten die Menschen auf, dachten nach und wurden immer froher. Sie wollten Jesus anschauen. Wenn man einen Menschen anschaut, spürt man, ob das, was er sagt, auch wahr ist. Man sieht es an seinen Augen, an seinem Gesicht, ob er die Wahrheit spricht.
Sie wollten Jesus anrühren und mit ihm leben. Die Menschen spurten: Von ihm geht eine Kraft aus, die macht gut, die heut, die läßt hoffen und verändert, die führt zusammen, was trennt.

P: Sie übergaben Jesus das Liebste, was sie hatten. Sie brachten ihm auch ihre Kinder. Und Jesus nahm sie in seine Arme, streichelte und segnete sie. So war Jesus ganz Mensch. So war er ganz für die Menschen, ganz für Gott da. Das kostete ihn viel Kraft. Manchmal war er erschöpft und müde. Er brauchte dann die Ruhe und Stille, um ganz bei sich zu sein und auf den zu horchen, der ihn gesandt hat.

B. DIE FROHE BOTSCHAFT


K. Als es einmal Abend wurde, sagte Jesus zu seinen Freunden:
P: Ich möchte jetzt allein sein. Bleibt hier! Ich steige auf den Berg.
K: Und so steigt Jesus auf den Berg. Allein steigt er hinauf. Er setzt sich auf einen Stein.
Er schaut über das weite Land. Er schaut auf die untergehende Sonne, die das Land in Gold hineintaucht. Dann sieht er, wie langsam die Dunkelheit kommt und alles einhüllt,
die Farben - die Formen. Bald ist es ganz dunkel. Jesus sieht nichts mehr.
Er horcht. - Auf was horcht er? Es ist still ... Manchmal raschelt noch ein Tier. Ein Nachtvogel schreit. Dann wird es ganz still. Dann wird es ganz still ...
Schön ist es, aber auch ein wenig beängstigend. Jesus horcht in die Stille hinein.

P: Er spürt: Ich bin nicht allein. Gott ist da. Er horcht auf Gott hin, der in der Stille ist.
Jesus spürt: Der große Gott, der Himmel und Erde gemacht hat, der ist jetzt da - ich bin jetzt bei ihm.
Gott hat mich lieb - und ich liebe ihn.
Ich darf zu ihm kommen, wenn ich müde und erschöpft bin, er schenkt mir Kraft. Ich bin wie sein Kind. Ich darf zu ihm sagen: Abba - guter Vater!
Gott ist wie ein guter Vater zu mir - ich gehöre zu ihm.
Jesus spricht mit Gott. Er redet ganz offen und ehrlich mit Gott. Jesus betet. In der Stille betet Jesus die ganze Nacht.

(Alle Kinder und die ganze Gemeinde werden angeregt, die Augen zu schließen und ein wenig in die Stille hineinzuhören. Vielleicht kann an dieser Stelle auch ein freies Gebet der Kinder eingeleitet werden.)

K: Es wird Morgen.
Die Sonne geht auf.
Da steigt Jesus vom Berg herab.
Seine Freunde schauen Jesus an. Sie sind erstaunt. Sie denken: Was hat Jesus gesehen? Was hat er gehört? Was hat er erlebt? Seine Augen leuchten! Sein Gesicht leuchtet! Es ist wunderbar.
Sie sagen zu Jesus: Deine Augen leuchten. Du strahlst richtig! Was ist geschehen?
P: Jesus sagt: Ich habe gebetet!
Die Freunde spüren: Beten kann helfen. Beten kann verändern. Beten kann froh machen.
K: Da bittet einer der Freunde Jesus:
Herr, zeige uns, wie du betest. Und Jesus beginnt zu sprechen:
P: Vater unser im Himmel,
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
K: Amen! sagten Jesu Freunde. Ja, so soll es sein. Amen!

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