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Predigten

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Lesejahr A 2013/14 bis 2014/11

Predigt - Homilie zu  Jes 55,10-11 in der Augustinuskapelle Neunkirchen St. Michael

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Sagen wir nicht: Gott mach mich nicht nass! Sondern, mach mich doch immer wieder nass!
Gottes Wort wirkt, was es will
  • Durch den Propheten Jesaja läßt uns Gott in der heutigen Lesung sagen: Sein Wort ist wie Regen, der Fruchtbarkeit schenkt und die Wüster blühen läßt. Kein Wort aus seinem Mund ist vergeblich gesprochen. Es bewirkt, was er will, es erreicht, wozu er es ausgesandt hat.
  • Doch widerspricht die Wirklichkeit nicht dieser Aussage? Wer schert sich denn noch um das Wort Gottes? Leben nicht viele Getaufte nach dem Grundsatz: Mach mich nicht nass! Bei der Taufe hat Gott uns nass gemacht, seine Gnade, seinen Geist in uns ausgegossen. Wer sich von Gott nicht  ständig nass machen läßt, dessen Seele trocknet aus, wird zur Wüste, verliert das Leben.
  • Seien wir keine Pessimisten, hören wir den ganzen Text der Lesung. Dann begreifen wir, daß alles seine Zeit braucht. Wir dürfen hoffen, daß selbst unser gutes Wort an die Menschen nicht umsonst ist. Im Geist Gottes gesprochen, trifft es. Ein gutes Wort ist nie umsonst. Es braucht nur oft viel Zeit und Geduld.
  • Gottes Wort ist schließlich Fleisch geworden in Jesus Christus. Und der hat uns auf alle Worte Gottes die Antwort in den Mund gelegt - im Gebet des Vaterunsers (Evangelium).
  • Dieses Gebet ist ein Programm, ein Lebensprogramm. Alle Bestandteile dieses Gebets lassen sich von der alttestamentlichen und jüdischen Gebetsüberlieferung herleiten, und doch hat Jesus daraus etwas völlig Neues und Einmaliges gemacht.
  • Der Inhalt des Vaterunsers und die Anordnung der Bitten zeigen uns nicht nur die Art und Ordnung, wie wir beten sollen; sie sagen uns auch alles über Gott und die Welt, und sie ordnen unser eigenes Leben in der Welt und vor Gott.
  • Die drei ersten Bitten (dein Name, dein Reich, dein Wille) zielen auf das Offenbarwerden der Macht und Herrlichkeit Gottes (Offb 11,17). Sie werden wahr, wenn uns das zuteil wird, was für wir zum Leben für den morgigen Tag brauchen. Sein Name, sein Reich, sein Wille werden beglückend erfahrbar, wenn wir vergeben und Vergebung erbitten und erlangen.
  • Das Vertrauen auf Gottes schützende und befreiende Herrschaft zeigt sich in der nüchternen, demütigen Bitte um Bewahrung vor dem Bösen, vor dem wir nicht endgültig sicher sind, solange wir in dieser vergänglichen Welt leben.
  • Darum gilt es das Vater unser mit Bedacht zu beten, damit es uns ganz und gar durchdringt und verwandelt; denn es kommt aus dem Mund Jesu, der das Mensch gewordene Wort Gottes ist.
  • Würden wir leben, was wir beten, hätte Gott erreicht, wozu er sein Wort ausgesandt hat, wozu er seinen Sohn hat Mensch werden lassen. Und Gott wird es erreichen. Die Frage ist nur: Mit uns oder ohne uns?
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