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Predigten

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Lesejahr A 2013/14 bis 2014/11

Predigt - Homilie zu  MT 5,20-25  in der Augustinuskapelle in St. Michael NK

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Die größere Gerechtigkeit
1. gerecht zugehen soll es.
  • Wir alle wünschen uns, daß es in der Welt gerecht zuginge. Aber das wird ein unerfüllter Wunsch bleiben, wenn wir Menschen uns nicht um jene größere Gerechtigkeit mühen, zu der Jesus die Schriftgelehrten und Pharisäer auffordert. Diese legten großen Wert auf die Einhaltung der Vorschriften und Gesetze.
  • Jesus sagt ihnen und uns, daß es um mehr geht: vor Gott zählt nicht allein die äußere Tat, sondern vor allem die Gesinnung, aus der die guten Taten hervorgehen. Dem Mitmenschen gegenüber kommt es nicht nur darauf an, daß ich ihm nichts antue, sondern ob ich mit ihm gut, freundlich und innerlich zugewendet umgehe.
2. Beispiel Opferhandlung
  • Die jüdische Opferhandlung durfte nicht unterbrochen werden. Jesus will mit seinem Beispiel sagen, nicht die Opfergabe allein zählt, sondern das, was der Mensch dadurch ausdrücken will.
  • Meine Beziehung zum Nächsten, und das sind vor allem die Menschen, mit denen ich täglich zusammen bin und zusammenkomme. Die Beziehung zum Nächsten gibt meiner Opfergabe Qualität.
  • Gott sagt uns durch Jesus, er sei nicht bereit, unsere Gebete, schon gar nicht das Opfer seines Sohnes aus unseren Händen anzunehmen, solange wir nicht umkehren und neu miteinander anfangen - bedingungslos und mit uneingeschränkter Geduld.
3. Gottes Schuldner sind wir.
  • Wir alle sind Gottes Schuldner. Er ist unser Gläubiger. Denn alles, was wir sind und haben, hat er uns geliehen. Wir sind auf dem Weg zum Gericht.
  • Wir sind aber auch Schuldner unserer Mitmenschen. Wir schulden ihnen die Liebe, die Gott für jeden von uns gezeigt hat. Er hat seinen Sohn für uns dahingegeben, auch für den Menschen neben uns. So wertvoll ist ihm der Bruder, die Schwester.
  • So erwartet Gott nicht nur unsere Liebe zu ihnen, sondern auch unser Erbarmen denen gegenüber, die bei uns in Schuld sind. "Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir unseren Schuldnern vergeben haben."
  • Nur so sind wir wirklich unterwegs nach Ostern, zu unserer Auferstehung, und von Ostern zur richtenden und rettenden Wiederkunft Jesu Christi.

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