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Predigten

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2008 (A) Osterwoche

Homilie am Osterfreitag zum Joh 21, 1-14 in der Augustinuskapelle in Neunkirchen/Br

===>> Zu den bilbischen und liturgischen Texten der Osterfreitags
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===>> Gottesdienstvorlage

Dem Auferstandenen trauen (Evang Joh 21, 1-14)

  • Das Evangelium ist voll von Glaubenserfahrung und tiefem Gespür für die Nähe des Auferstandenen. Es hebt uns hinein in das Geheimnis der Auferstehung Jesu Christi.
  • Die Jünger gehen ihrer normalen, ihrer alltäglichen Arbeit nach. Die Arbeit ist ermüdend und wenig Erfolg verheißend. Jesus ist aber da.
  • Die Jünger lassen sich auf sein Wort ein, obwohl sie ihn noch nicht erkennen. Im Tun begreift zuerst die Liebe. Petrus, der Draufgänger, stürzt sich sofort ins Wasser, er muss vorangehen, es ist seine Bestimmung.
  • Jesus hat schon das Mahl bereitet. Er zeigt damit gleichzeitig, dass es nicht nur auf die Arbeit dieser Jünger ankommt, sondern dass alles in ihm zusammenkommt und letztlich Gott der Gastgeber ist und in ihm jede Mühe ihr Ziel findet, auch wenn sie anscheinend vergeblich war oder ist.
  • Jesus hatte sie ermutigt, das Netz auf der anderen Seite auszuwerfen, er hatte sie ermutigt, anders herum zu denken. Das war schon der Kern seiner Botschaft: Denkt neu, denkt anders oder, wie wir übersetzen: „Kehrt um!“ Durch die Bereitschaft, anders anzusetzen, haben die Jünger Erfolg und können Jesus erkennen. Dieses andersherum zu denken wird besonders im Auftrag Jesu erfahrbar: „Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus, und ihr werdet etwas fangen“ (Joh 21,6). –
  • Die rechte Seite ist – nach der Bibel – die Seite des Lebens. Wer die Netze auf der rechten Seite des Bootes auswirft, engagiert sich für das Leben. Wen ich rechts gehen lasse, dem gebe ich den Vorzug. Christus macht uns Mut, uns auf der Seite des Lebens zu betätigen: Und sein Wort ist zeigt Wirkung. 153 Fische – Geschenkte Lebensfülle vom Auferstandenen an die, die seinem Wort gehorchen.
  • Er aber bereitet das Mahl, er hat es auch uns jetzt bereitet. Gestärkt mit seinem Wort und seinem Leib können wir mutig unseren Alltag ins Auge nehmen. Vielleicht auch einmal auf der anderen Seite des gewohnten Bootes.

 

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