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2008 (A)

Homilie zu Mt 10,1-7 am 14. Mittwoch im jahreskreis in St. Michael in der Abendmesse

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Berufung- aus der Nähe Jesu den Menschen beistehen

Wer ein großes Werk ins Leben rufen will, braucht entsprechende Mitarbeiter. Relativ spät berichtet der Evangelist Matthäus von der Berufung der Zwölf.
  • Es waren ganz gewöhnliche Menschen, ohne besondere theologische Vorkenntnisse. Aber sicher Menschen, die mit beiden Beinen im Leben standen, oder wie Petrus und Andreas im Beruf als Fischer.Sie sollten sehr bald recht ungewöhnliche Dinge tun. Die Gerufenen werden nicht gezwungen. Sie können sich frei entscheiden. Zunächst bleiben sie Lernende. Sie müssen aufgeschlossen sein für die Botschaft ihres Meisters. Bevor sie zu den Menschen gehen, dürfen sie bei ihm sein, in seiner Gegenwart leben.
  • Noch mehr: sie sind bei ihm auch im irdischen Scheitern, als ihn das ungerechte Urteil trifft. Sind aber auch Zeugen seiner Auferstehung von den Toten. Und sie empfangen als Geschenk des Auferstandenen seinen Heiligen Geist, der sie an alles erinnert, was er ihnen gesagt hatte. Dieser Geist befähigt und ermutigt sie, Jesus Christus als den Messias und Heilbringer Gottes den Menschen ihrer Zeit zu verkünden.
  • Es ist wichtig Menschen in ihren irdischen Nöten beiszustehen. Noch wichtiger aber ist es, ihnen den Sinn ihres Lebens zu erhellen und ihnen die Perspektive der Ewigkeit zu eröffnen: Das Reich Gottes ist nahe. Im vollendeten Reich Gottes herrscht nur noch seine Liebe, seine Gerechtigkeit und sein Friede. Die den ganzen Menschen betreffenden Heilszeichen Gottes, die Sakramente der Kirche müssen gespendet, das Evangelium Jesu Christi verkündet werden, soll die Welt und die Menschheit eine wirkliche Zukunft haben.
  • Jesus kann jeden brauchen, der bereit ist, sich in seinen Dienst zu stellen. Wer offen ist für seinen Ruf, bleibt ein Leben lang ein Lernender und setzt sich ein für den Herrn und sein Evangelium.
  • Die Aufgabe des Jüngers, der Jüngerin kann nur der richtig wahrnehmen, der vorher bei Jesu, in seiner Nähe sich aufhält, die Freundschaft mit ihm pflegt, von ihm lernt.
  • Die Mitfeier der Heiligen Messe auch am Werktag ist eine solche Chance Jesus nahe zu sein, von ihm zu lernen. Aufgaben gibt es auch heute genügend. Immer ist es ein Hingehen zu den Menschen, ein Zeugnis von der Gegenwart Gottes in Freud und Leid, im Werden und Vergehen, im Sterben und Auferstehen.

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