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2009 (B) Osterwoche

Homilie zu Es ist der Herr Homilie zu Joh 21,1-14 und GL 217 in St. Michael am Osterdonnerstag

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 Es ist der Herr Homilie zu Joh 21,1-14

"Es ist der Herr!" Wie ein Code-Wort wirkt derkurze Satz des Jüngers, den Jesus liebte, im heutigen Evangelium. Und die Situation ändert sich auf der Stelle.
  • Das gibt es oft in den Evangelientexten, dass sich von einem Augenblick auf den anderen etwas tut. Gerade die Osterevangelien sind reich bestückt mit solchen Momenten der Erkenntnis: Er ist es!
  • Man spürt noch immer den Erlebnischarakter solcher Szenen. Wie ein Ruck geht es durch die Menschen. Sie rennen oder springen. Sie haben eine Botschaft, die so taufrisch ist, dass sie sie gleich umsetzen müssen.
  • Obes Maria von Magdala ist, die zu den Jüngern läuft, ob es Petrus und der Lieblingsjünger sind, die zum Grab rennen oder heute Petrus, der ins Wasser springt, um noch schneller zu Jesus zu gelangen:
  • Die Begegnung mit dem Auferstandenen setzt eine enorme Dynamik frei, die die Menschen verändert und zu Aposteln macht, d. h. zu Gesandten der Frohbotschaft. Ein tiefes, bleibendes Wissen steckt dahinter: Er ist es. Er selbst. Er steht hinter uns.
  • Von den Bauleuten des Volkes Gottes, wie von denen der römischen Besatzungsmacht wurde er verworfen, umgebracht. In der Auferweckung von den Toten hat ihn Gott zum Eckstein gemacht auf den er sein Reich aufbaut. Die auf weltliche Macht sich verlassen, stoßen sich an ihm.
  • Petrus sagt von ihnen: Er wird für sie "zum Stein, an den man anstößt, und zum Felsen, an dem man zu Fall kommt. Sie stoßen sich an ihm, weil sie dem Wort nicht gehorchen; doch dazu sind sie bestimmt." 1 Petr 2,8
  • Die seinem Wort gehorchen und gegen alle Erfahrung auf sein Wort hin die Netze auswerfen, finden in ihm Halt und gewinnen mehr Menschen für das Reich Gottes, als sie erwarteten. So legt es der reiche Fischfang im Evangelium uns nahe. Wer sich auf den Gekreuzigten und Auferstandenen einlässt, dem geht es wie den Jüngern: Jesus erscheint ihnen als ein Fremder, der Hunger hat. Dann aber ist er es, der ihren Fischfang gelingen lässt, ihnen zu essen gibt und ihren Glauben neu begründet.(Schott)
  • Sein Leib ist nur so weit irdisch, als er es sein muss, um mit den Jüngern Verbindung und Gemeinschaft zu haben. Er ist zugleich so göttlichgeistig, dass er unbegrenzte Möglichkeiten hat, sich denen mitzuteilen, die bereit sind, ihn aufzunehmen: im Wort und im heiligen Mahl.

 

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