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Lesejahr B 2014/12 bis 2015/11

Predigt - Homilieam Weltmissionssonntagim Altenheim St. Elisabeth und Dormitz ULF

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„Mission ist Leidenschaft für Jesus Christus und gleichzeitig Leidenschaft für die Menschen“
[1]
1 Gott ist das Haupt der Völker [2]
er verbindet die Menschen über alle Unterschiede hinweg.
  • Wo das geschieht, bricht jubelnde Freude auf, Wird der Ruf aufgenommen: "Jauchzt über das Haupt der Völker!"[3]
  • Er will alle Hilfsbedürftigen, die Blinden und die Lahmen, die Schwangeren und Wöchnerinnen vom Ende der Erde sammeln und in seinem Volk vereinen.[4]
  • Der einzige Mensch von dem diese einende Kraft ausgeht, ist der Papst. Das Petrusamt hat der Herr seiner Kirche, dem neuen Volk Gottes, geschenkt und verheißen "die Pforten der Höllen werden sie nicht überwältigen".[5] Der einzige wirkliche Anwalt der Schwachen, Behinderten, der Schwangeren und derer, die ja zu Kindern und zu Familie aus Mann und Frau sagen, ist doch heute bei uns die katholische Kirche unter der Führung des Papstes Franziskus.
  • "Weinend kommen sie, und tröstend geleite ich sie."[6]
  • Alle denen Hilfe zuteil wird, werden mit dem aus der Gefangenschaft und Versklavung Heimkehrenden singen: "Großes hat der Herr an uns getan".[7]
  • Das Evangelium soll die Menschen froh machen, ihnen ihre gottgeschenkte Würde wieder geben.
Mission soll
2 der Welt den hohenpriesterlichen Dienst Jesu schenken [8]
Wir alle wurden in der Taufe zum priesterlichen Dienst gesalbt und gesandt.
2.1 Wir sollen uns mit Jesus dem Hohenpriester Gott darbringen für die Sünden der Welt
  • Jeder von uns hat sein Kreuz, sein Päckchen zutragen. Paulus ermutigt uns, mit Christus unsere Leiden zu tragen und sie Gott darzubringen zum Heil der Welt.
  • Aus der Gefangenschaft schreibt er den Kolossern: "Jetzt freue ich mich in den Leiden, die ich für euch ertrage. Für den Leib Christi, die Kirche, ergänze ich in meinem irdischen Leben das, was an den Leiden Christi noch fehlt." [9]
2.2 Priesterlicher missionarischer Dienst heißt Bildung vermitteln
  • Erste Voraussetzung ist "Für die Unwissenden und Irrenden Verständnis aufbringen."
  • Neben der Verkündigung des Evangeliums sind die Schaffung von Bildungseinrichtungen wichtige Aufgaben der Mission. Um den Hunger zu besiegen ist vor allem die Hilfe zu Selbsthilfe von großer Bedeutung. Mission leistet auf diesem Gebiet hervorragende Arbeit.
Woher nimmt missionarischer und priesterlicher Dienst seine Legitimation? Er braucht die
2.3 Annahme und Sendung durch die Kirche
  • So entgeht der missionarische und priesterliche Dienst der Gefahr, dass sie zur Selbstbefriedigung und zum Selbstruhm ausgeführt werden. Er muss im Einvernehmen mit Jesus und seiner Haltung der dienenden Hingabe geschehen.
  • "Keiner nimmt sich eigenmächtig diese Würde".[10] Die Kirche prüft, ob die Berufung von Gott ist. Dann erst sendet sie die Berufenen zu den Menschen.
  • Auch Jesus hat sich nicht selbst die Würde eines Hohenpriesters verliehen, sondern sie wurde ihm bei der Taufe im Jordan vom Vater zugesagt.
  • Menschen gottgeweihten Lebens sind in besonderer Weise zum missionarischen Dienst berufen. Das versteht sich von selbst. Sich mit dem ganzen Leben dem missionarischen Leben zur Verfügung zu stellen und zu dienen ist eine besondere Gnadengabe, um die wir als Kirche den Herrn unablässig inständig bitten.
  • Auf einen besonderen missionarischen Dienst weist uns das heutige Evangelium hin. Es berichtet von einem Blinden, der um Hilfe schreit. Er hat einen Namen. Bartimäus heißt er. Es gehört wesentlich zu missionarischer Gesinnung
3 Den Hilfeschrei um Erbarmen zu hören [11]
3.1 Wie werden wir als Christen hörfähig und hörbereit?
  • Wie werden uns nicht ärgerlich abwenden oder unsere Ruhe haben wollen, wie es die Leute im heutigen Evangelium beim Hilfeschrei des Blinden tun.
  • Wir werden uns am Verhalten Jesu orientieren. "Mission ist Leidenschaft für Jesus Christus und gleichzeitig Leidenschaft für die Menschen", schreibt Papst Franziskus in seiner Botschaft zum Weltmissionssonntag.
  • Er zeigt auf, was wir tun müssen, um von echtem missionarischen Verhalten erfüllt zu werden: "Wenn wir im Gebet vor dem gekreuzigten Jesus verweilen - erkennen wir die Größe seiner Liebe die uns Würde verleiht und uns trägt.“ Missionarische Kraft kommt aus der Anbetung des gekreuzigten Jesus und seiner bis zum Äußersten sich hingebenden Liebe.
  • Was aber macht diese göttliche und gekreuzigte Liebe mit uns? „In diesem Moment spüren wir, dass diese Liebe, die aus seinem durchbohrten Herzen kommt, sich auf das ganze Volk Gottes und die ganze Menschheit erstreckt; und genau dann spüren wir, dass Er uns als Werkzeug nehmen will, um seinem geliebten Volk immer näher zu kommen (vgl. ebd., 268) und allen, die aufrichtig nach ihm suchen."
3.2 Der Auftrag Jesu „Geht hinaus!" umfasst immer wieder neue Szenarien und Herausforderungen [12]
  • Es ist wie bei Jesus, einmal sieht er die hungernden Menschen vor sich und gibt seinen Jüngern den Auftrag, "gebt ihr ihnen zu essen".[13]
  •  Heute kommt ein blinder Bettler zu ihm und Jesus fragt ihn, was er ihm tun soll. Und dieser antwortet ganz schlicht und einfach: "ich möchte wieder sehen können." [14]
  • Da sagte Jesus zu ihm: Geh! Dein Glaube hat dir geholfen. Im gleichen Augenblick konnte er wieder sehen, und er folgte Jesus auf seinem Weg.[15]
  • Ja, wenn wir wie Jesus den Hilferuf der Blinden und Lahmen hören und das Unsrige tun, um zu helfen, damit Heilung geschieht, dann sind wir wirkliche Missionare.
  • Die Begegnung mit der Liebe Gottes, die in Jesus Christus und durch uns als seine Kirche an Menschen geschieht, ist eine Einladung für sie, sowie Bartimäus Jesus auf seinem Weg zu folgen, seine Jünger und Jüngerinnen zu werden.
Papst Franziskus betont es sei besonders wichtig
4 Das Ideal der Mission aus seinem Mittelpunkt zu erschließen
  4.1 Dieser Mittelpunkt ist Jesus Christus.
  •  Seine totale Selbsthingabe für die Verkündigung des Evangeliums muss sich jeder und jede zum Vorbild nehmen, der den Missionsauftrag annimmt. Nur wer die Christusnachfolge lebt, kann ein glaubwürdiger Missionar sein.
  • Die jungen Menschen, "die noch fähig sind, ein mutiges Zeugnis abzulegen und großherzige Unternehmungen anzugehen und dabei manchmal auch gegen den Strom zu schwimmen", fordert Papst Franziskus auf: "Lasst euch den Traum von der wahren Mission nicht nehmen, von einer Christusnachfolge, die die totale Selbsthingabe mit sich bringt."
4.2 Wer sein Leben ganz Gott und der Mission weiht,
  •  der wird wie der Papst schreibt: Sich wie Jesus mit den Armen identifizieren, „indem man wie sie unter prekären alltäglichen Umständen lebt und auf die Ausübung jeglicher Macht verzichtet, um sich zu Brüdern und Schwestern der Letzten zu machen, und ihnen das Zeugnis von der Freude des Evangeliums und den Ausdruck der Liebe Gottes zu bringen.“
  • Mit unserem Gebet und Opfer werden wir deshalb die Mission unterstützen.

[1] Botschaft von Papst Franziskus zum Sonntag der Weltmission am 25. Oktober 2015
[2] Jer 31, 7-9
[3] Jer 31,7
[4] ebd V7f.
[5] Mt 16,18
[6] Jer 31,9
[7] Antwortpsalm 126,2cd
[8] Hebr 5, 1-6
[9] Kol 1,24
[10] Hebr 5,4
[11] Mk 10, 46-52
[12] Papstbotschaft zum Weltmissionssonntag 2015
[13] Lk 9,13
[14] Mk 10,51
[15] Mk 10,52

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