Altenpflegeausbildung
Ausbildung
Unsere Schule bildet seit 1973 zur/zum staatlich anerkannten Altenpfleger/in aus. Jährlich im September beginnen wir einen neuen Ausbildungslehrgang, entsprechend der Bundesausbildungs- und Prüfungsverordnung und dem Lehrplan des bayerischen Kultusministeriums, in Blöcken von ca. 4-6 Wochen.
Unsere gesamten Unterrichtsinhalte sind fächerübergreifend in handlungsorientierten Lernsituationen konzipiert.
Für die praktische Ausbildung kooperieren wir grundsätzlich mit allen zugelassenen Einrichtungen der Altenhilfe (z.B. Heimen, ambulanten Stationen).
Unsere Schule ist nach AZAV zertifiziert.
Inhaber eines Bildungsgutscheines der Arbeitsagentur können die Ausbildung im Rahmen einer Umschulung kostenlos absolvieren!
Schulbeginn
Schulbeginn 2018 ist am Dienstag, den 11.September 2018 um 8.30 Uhr
Ziele
Die Ausbildung vermittelt die Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die zur selbständigen und eigenverantwortlichen Pflege einschließlich der Beratung, Begleitung und Betreuung alter Menschen erforderlich sind.
Sie besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht (2100 Stunden) in der Schule und einer praktischen Ausbildung (2500 Stunden) in Einrichtungen der Altenhilfe.
Zeitlicher Ablauf
Der Unterricht findet an der Berufsfachschule für Altenpflege in Unterrichtsblöcken statt.
Ein Beispiel für einen zeitlichen Ablauf der Ausbildung finden Sie als Download unten.
Ausbildungsbetriebe
sind Alten- und Pflegeheime oder ambulante Pflegeeinrichtungen
Ausbildungsvergütung
Die Höhe der monatlichen Ausbildungsvergütung bemisst sich nach den Vergütungsrichtlinien der ausbildenden Einrichtung.
Im Bereich der AVR-Caritas beträgt diese im
1. Ausbildungsjahr - 1040,69 €
2. Ausbildungsjahr - 1102,07 €
3. Ausbildungsjahr - 1203,38 €
Abschnitte der praktischen Ausbildung
- Psychiatrischen Kliniken mit gerontopsychiatrischer Abteilung
- Allgemeinkrankenhäusern mit geriatrischer Fachabteilung oder in geriatrischen Fachkliniken
- geriatrischen Rehabilitationseinrichtungen
- Einrichtungen der offenen Altenhilfe
Die Ausbildung kann auf Antrag um bis zu 2 Jahre verkürzt werden für (Kinder-) Krankenschwestern/-pfleger, Heilerziehungspfleger/innen, Heilerziehungspflegehelfer/innen, Pflegefachhelfer (Alten- oder Krankenpflege)
Aufnahmevoraussetzungen
- gesundheitliche und persönliche Eignung zur Ausübung des Berufs sowie
- der Mittlere Bildungsabschluss (Realschule, 10. Klasse Mittelschule, usw.) oder
- der Mittelschulabschluss und eine erfolgreich abgeschlossene, mindestens zweijährige Berufsausbildung oder
- die Erlaubnis als Pflegefachhelfer (Alten- oder Krankenpflege).
Bewerbungsunterlagen
- Lebenslauf mit Lichtbild
Nachweise über die geforderte schulische bzw. berufliche Vorbildung
nur für die Altenpflegeschule:
- amtliches Führungszeugnis, das nicht älter als drei Monate sein darf (im Original oder als beglaubigte Fotokopie)
- ärztliches Zeugnis über die gesundheitliche Eignung für einen pflegerischen Beruf, das nicht älter als drei Monate sein darf (im Original)
Unterrichtsinhalte (Auszüge)
1. Aufgaben und Konzepte in der Altenpflege
- Theoretische Grundlagen in das altenpflegerische Handeln einbeziehen
Pflege alter Menschen planen, durchführen, dokumentieren und evaluieren
2. Unterstützung alter Menschen bei der Lebensgestaltung
- Alte Menschen bei der Wohnraum- und Wohnumfeldgestaltung unterstützen
- Alte Menschen bei der Tagesgestaltung und bei selbst organisierten Aktivitäten unterstützen
3. Rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen altenpflegerischer Arbeit
- Institutionelle und rechtliche Rahmenbedingungen altenpflegerischen Handeln berücksichtigen
- An qualitätssichernden Maßnahmen in der Altenpflege mitwirken
4. Altenpflege als Beruf
- Berufliches Selbstverständnis entwickeln
- Mit Krisen und schwierigen sozialen Situationen umgehen
- Die eigene Gesundheit erhalten und fördern
Schulfächer
Grundlagen der Pflege
Altenpflege und Altenkrankenpflege (Theorie)
Lebensgestaltung
Berufskunde
Recht und Verwaltung
Deutsch und Kommunikation
Sozialkunde
Altenpflege und Altenkrankenpflege (Praxis)
Lebenszeit- und Lebensraumgestaltung
Berufsaussichten (Aufstiegsmöglichkeiten)
- Leitung einer Pflegestation / Wohnbereichsleitung
- Pflegedienstleitung
- Leitung einer Sozialstation / ambulanter Pflegedienst
- Lehrer / Lehrerin für Pflegeberufe
- Heimleitung
Bei Besitz der (Fach-) Hochschulreife:
- Studium Pflegemanagement
- Studium Pflegepädagogik
Verdienst nach der Ausbildung
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