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Haus Moriah Gemeinschaft Seit 60 Jahren berrufen

Seit 60 Jahren berufen!

Msgr. Dr. Peter Wolf feiert 60. Geburtstag

60 GT
Am 07.07.07. sind es sechzig Jahre her, da Peter Wolf in Ersingen bei Pforzheim das Licht der Welt erblickte. Er darf auf sechzig gesegnete Jahre zurückblicken. Und viele werden es sein, die ihm dankbar gratulieren.

Schon früh hatte er den Wunsch, Priester zu werden. Für den Jungen auf dem Dorf hieß dies damals, ein Internat finden, von dem aus man das Gymnasium besuchen kann. Er entschied sich für das Konvikt der Erzdiözese Freiburg in Tauberbischofsheim. Dort gab es Schönstattgruppen. Weil diese ihre Gruppenstunden selber gestalteten, schloss er sich diesen an. Und schon hatte er etwas Wesentliches von der Spiritualität und Pädagogik Schönstatts begriffen.

Im Theologiestudium in Freiburg sprach ihn die Bibeltheologie besonders an. Professor Vögtle gab ihm aufgrund der Zulassungsarbeit den Rat, diese zur Doktorarbeit auszubauen. Dazwischen aber lagen zwei Freisemester, die er in Tübingen verbrachte. Mit Begeisterung spricht er heute über die Vorlesungen von Professor Joseph Ratzinger, der damals in Tübingen Dogmatik lehrte.

Seine Entscheidung für den Priesterverband traf er in der Nacht vom 14. auf 15. September 1968, also unmittelbar vor dem Heimgang unseres Gründers. Von diesem Ereignis beeindruckt begann der werdende Kurs seine Kandidatur am Tag der Beisetzung Pater Kentenichs.

Im Gespräch mit Mutter Teresa beim Katholikentag 1978 in Freiburg
Im Gespräch mit Mutter Teresa beim Katholikentag 1978 in Freiburg
Die Priesterweihe empfing Peter Wolf am 31. Mai 1973 von Erzbischof Hermann Schäufele. Nach Kaplanszeit und Promotionsurlaub berief ihn der Erzbischof zum Leiter des Päpstlichen Werkes für Geistliche Berufe (PWB) in der Erzdiözese Freiburg. Hier konnte Peter Wolf sein besonderes Charisma entfalten: jungen Menschen helfen, den Ruf Gottes zu hören und ihm zu folgen. Der Weg fand seine Fortsetzung im Collegium Borromäum, zu dessen Direktor Peter Wolf von Erzbischof Oskar Saier berufen wurde. Er wurde damit Nachfolger von Dr. Robert Zollitsch. In dieser Aufgabe wurde die Sorge für Berufungen noch konkreter.

Fundamentbau für das Heiligtum der Berufung
Fundamentbau für das Heiligtum der Berufung

 

 

 

 

In diese Freiburger Jahre fällt ein besonderes Ereignis, das das Thema Berufung im Leben von Peter Wolf unterstreicht und vertieft: der Bau und die Einweihung des 'Heiligtums der Berufung' in Merzhausen bei Freiburg. Seit über 25 Jahren entfaltet sich Leben um dieses Heiligtum. Vielen ist es zur Quelle ihrer Berufung und zur Wegweisung für ihr Leben geworden. (Näheres dazu auf den Homepages von PressOffice Schönstatt und der Erzdiözese Freiburg.)

 

Mit seinem und unserem Erzbischof Dr. Robert Zollitsch bei dessen erstem Besuch auf Berg Moriah nach der Bischofsweihe
Mit seinem und unserem Erzbischof Dr. Robert Zollitsch bei dessen erstem Besuch auf Berg Moriah nach der Bischofsweihe
Einen tiefen Einschnitt in das Leben von Peter Wolf brachte die Wahl zum Generalrektor des Schönstatt-Instituts Diözesanpriester im Januar 1993. Dies bedeutete Abschied aus dem vertrauten Freiburg und aus der Arbeit innerhalb der Diözese. Im Frühjahr 1993 zog er nach Berg Moriah um und fand dort große Herausforderungen vor. Es galt, eine immer mehr international werdende Gemeinschaft zusammen zu führen. Bis heute führen ihn seine Reisen nach Mittel- und Südamerika sowie nach Afrika. Es galt weiterhin, den Prozess der kirchlichen Anerkennung der Gemeinschaft als Säkularinstitut voran zu treiben und abzuschließen. Am 18. Oktober 1995 erfolgte die päpstliche Anerkennung. Aber nicht nur die Sorge für die eigene Gemeinschaft beschäftigen einen Generalrektor in Schönstatt; es kommt dazu die Mitsorge für das gesamte Werk, besonders im Generalpräsidium und in verschiedenen untergeordneten Gremien. Ein besonderes Anliegen ist für Peter Wolf die Mitarbeit in den wissenschaftlichen Instituten JKI und IKF; beim JKI ist er Gründungsmitglied.

Nicht zu übersehen sind verschiedene Publikationen. Der Kommentar zu "Himmelwärts" ist vielen in der weltweiten Schönstattfamilie eine große Hilfe für ihr geistliches Leben. An der Herausgabe der Gründertexte in den Jahren um die Jahrtausendwende war Dr. Wolf wesentlich beteiligt.

Einmal wieder auf Belmonte
Einmal wieder auf Belmonte

Eine große Herausforderung für den Generalrektor unserer Gemeinschaft war und ist weiterhin das Vorhaben Romheiligtum und Romzentrum. Zunächst war eine lange Durststrecke im Glauben zu bewältigen. Im Jahr 2002 kam endlich grünes Licht, man konnte ans Werk gehen.

Ein strahlendes Gesicht am Tag der Einweihung
Ein strahlendes Gesicht am Tag der Einweihung

 

 

 

 

Die Einweihung des Matri-Ecclesiae-Heiligtums am 8. September 2004 mit der großen internationalen Beteiligung war für unsere Gemeinschaft, besonders natürlich für den – inzwischen wiedergewählten – Generalrektor eine große Ermutigung, das Vorhaben weiter voranzubringen. Der bisher zurückgelegte Weg erforderte immer wieder Glaubens- und Vertrauensproben. Dabei immer wieder zu erfahren, dass die internationale Schönstattfamilie diesen Weg mitgeht, tut unserem Jubilar gut.

Mit dem Ortsbischof von Belmonte Msgr. Gino Reali
Mit dem Ortsbischof von Belmonte Msgr. Gino Reali

Eine frohe Begegnung - 7. Dezember 2005
Eine frohe Begegnung - 7. Dezember 2005

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch an der Spitze einer Priestergemeinschaft steht das Thema Berufung an vorderster Stelle. Es durchzieht seinen bisherigen Lebensweg in dominierender Weise. Dass er für dieses Thema ganz lebt, spürt man besonders, wenn er darüber Exerzitien gibt. "Vocatos voco – Ich rufe die Berufenen" – dieses Wort steht auf den Glocken von drei Heiligtümern, mit denen Peter Wolf in engster Beziehung steht, dem Moriah-Heiligtum, dem Heiligtum der Berufung in Merzhausen/Freiburg und dem Matri-Ecclesiae-Heiligtum auf Belmonte in Rom. Dieses Wort scheint der liebe Gott besonders tief in das Leben von Dr. Peter Wolf hineingeschrieben zu haben.

. . .  dann ganzer Mensch!
. . . dann ganzer Mensch!

Erst Mensch, dann Christ  . . .
Erst Mensch, dann Christ . . .

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

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