Einführung zur Caritas-Herbstsammlung 2019

 

Armut & Hilfe haben viele Gesichter 

Es wäre undenkbar: ein Dorf, eine Stadt ohne Feuerwehr. Wenn ein Feuer ausbricht oder eine andere Katastrophe geschieht, rückt sie aus und hilft: Schnell, kompetent und mit bester Ausstattung. Zum Glück sind solche Katastrophen nicht alltäglich.

Ganz anders im Bereich sozialer Notlagen: Wer durch eine schwere Erkrankung, durch Verlust des Arbeitsplatzes, durch das Zerbrechen der Familie, durch Überschuldung oder durch einen anderen Schicksalsschlag in Armut gerät, erhält nicht immer schnelle Hilfe. Denn gerade für den Fall materieller Bedürftigkeit hält der Staat kein dicht gespanntes Netz aus Hilfeangeboten bereit.

Wer da bleibt, sind nicht selten die Pfarreien und die Caritas. Sie gewähren kleine finanzielle Zuschüsse, damit Menschen mit geringem Einkommen Engpässe überwinden können. Die Pfarrei nutzt dazu ihren Anteil am Erlös der Caritas-Sammlung; die Caritas unterhält Hilfsfonds, die sich ebenfalls aus den Spenden der Caritas-Sammlung speisen.

Pfarreien und Caritas betreiben Sozialläden und Tafeln, Mittagstische und Essenausgaben, Schulmaterialbörsen und Kleiderkammern. Dort erhalten bedürftige Mitbürger Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs. In der Allgemeinen Sozialen Beratung, die allein von der Kirche finanziert wird, erhalten Menschen in Not Rat und Unterstützung.

Viele dieser sozialen Angebote können Pfarreien und Caritas nur deshalb anbieten, weil sich Menschen dafür ehrenamtlich engagieren. Gerade die Organisation der materiellen Hilfen kommt ohne Ehrenamtliche nicht aus. Diese Menschen sind die Feuerwehrleute unserer Gesellschaft. Sie sind die vielen Gesichter der Hilfe, die versuchen, Not zu wenden.

Bitte unterstützen Sie bei der Caritas-Sammlung diese Arbeit mit Ihrer Spende! Damit diese „Feuerwehrleute“ weiterhin Armut bekämpfen können.