Einführung zur Caritas-Frühjahrssammlung 2016

Gemeinsam sind wir stark

Das Verhältnis zwischen den Generationen in der Bundesrepublik verändert sich radikal: Bis 2040 steigt die Anzahl der Menschen über 65 Jahre um 39 Prozent. Im selben Zeitraum nimmt voraussichtlich die der Kinder und Jugendlichen bis 20 Jahre um fast zehn Prozent ab. Kommen heute 49 Millionen Menschen im erwerbsfähigen Alter auf 17 Millionen im Rentenalter, werden 2040 nur noch 40 Millionen 20-64-Jährige 23 Millionen Personen „65 +“ gegenüberstehen.

Bürden wir damit den Jungen zu viel auf? Ist es das Schicksal der nachkommenden Generationen, dass immer weniger Berufstätige die soziale Sicherung (Rente, Krankheit, Pflege) von immer mehr Ruheständlern garantieren müssen?

Die zukünftigen Lasten werden tragbar, wenn wir das Miteinander der Generationen konsequent weiterplanen. Es gilt: Gemeinsam sind wir stark. Dann haben alle, was sie für ein gutes Leben brauchen: Die Jungen Entwicklungsmöglichkeiten und positive Herausforderungen. Die Alten die notwendige Unterstützung und Würde in ihrer letzten Lebenszeit.

Caritas und Kirche tragen dazu heute schon bei. Dafür nur einige Beispiele:

  • Caritas und Kirche setzen sich dafür ein, dass jedes Kind und jeder Jugendliche die Chance bekommt, seine Fähigkeiten zu entwickeln, Bildung zu erwerben und einen Beruf zu erlernen – durch Kindertagesstätten, Erziehungsberatung, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und Förderschulen.
  • Die Caritas-Sozialstationen bieten Senioren und anderen Personen, die auf Hilfe angewiesen sind, Pflege und Unterstützung im eigenen Haushalt.
  • Caritas und Kirche bilden dringend benötigten Nachwuchs für Berufe in der Pflege und der sozialen Arbeit aus. Das Erzbistum Bamberg fördert gezielt mit Kirchensteuermitteln Ausbildungsplätze in den Caritas-Sozialstationen (ambulante Pflege).
  • Die „Generation 65 plus“ ist heute aktiver als in früheren Zeiten. 45 % der 65- bis 85-Jährigen engagieren sich ehrenamtlich. Caritas und Kirche fördern diesen Einsatz – auch indem spezielle Einrichtungen wie Freiwilligenzentren den Engagementwilligen passende Tätigkeiten vermitteln.

Nicht wenige solcher sozialen Aufgaben müssen Caritas und Kirche aus eigenen Mitteln finanzieren. Bitte unterstützen Sie daher Caritas und Kirche mit Ihrer Spende bei der Caritas-Sammlung! Dafür schon jetzt ein herzliches Vergelt’s Gott!

Ihre Caritas

 

 

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Faltblatt zur Caritas-Frühjahrssammlung 2016 156 KB