Einführung zur Herbstsammlung 2012

Jeder verdient Gesundheit

Jeder verdient Gesundheit. Dieser Satz stammt aus der diesjährigen Kampagne der Caritas. Vielleicht denken Sie jetzt: Schön wär’s. Viele Menschen, die schwererkrankt sind oder ein chronisches Leiden haben, wären liebend gern wieder gesund. Und da haben Sie auch recht: Gesundheit können wir nicht einfach herstellen.

Der Caritas geht es um einen anderen Aspekt: Jeder soll die Hilfe, die er benötigt, um wieder gesund zu werden oder um seine Gesundheit zu erhalten, auch bekommen. Auf die meisten Menschen trifft das ja auch zu. Deutschland verfügt über ein ausgezeichnetes Gesundheitswesen. Dennoch gibt es Menschen, die nicht ausreichend medizinische Hilfe erhalten:

  • Menschen mit geringem Einkommen scheuen mitunter den Gang zum Arzt, weil sie die Praxisgebühr oder die Zuzahlungen zu Medikamenten einsparen wollen.
  • Oder die finanziellen Verhältnisse erlauben es nicht, an einer Müttergenesung oder einer Kur teilzunehmen. Denn auch wenn die Maßnahme selbst von den Kassen übernommen wird, entstehen mittelbar eigene Kosten, etwa für die Anreise.
  • Und dann gibt es Menschen, die aus dem Gesundheitssystem herausgefallen sind, etwa Menschen ohne festen Wohnsitz.

Daher bietet die Caritas Dienste und Hilfen für Menschen an, die aus finanziellen Gründen oder wegen anderer Umstände wenig zu ihrer Gesunderhaltung tun könnten.

So organisiert der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg Kindererholungen, Seniorenerholungen und Erholungsmaßnahmen für Menschen mit Behinderung. Die Kur- und Erholungsberatungen der Kreis-Caritasverbände vermitteln die Teilnahme.

Die Allgemeine Soziale Beratung dient auch für Menschen mit gesundheitlichen Problemen und deren Angehörigen als erste Anlaufstelle und vermittelt an spezialisierte Vermittlungsstellen (z.B. Beratungsstellen für seelische Gesundheit – Sozialpsychiatrischer Dienst; Suchtberatung; Beratung für pflegende Angehörige)

Zum anderen gewährt der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg aus Hilfsfonds individuelle Zuschüsse, etwa wenn jemand Zuzahlungen zu Kurmaßnahmen oder medizinischen Behandlungen nicht aufbringen kann.

Straßenambulanzen, Wärmestuben, Übernachtungsmöglichkeiten und ähnliche Angebote verhelfen Menschen ohne festen Wohnsitz zu einem Mindestmaß an Versorgung.

Diese Angebote und Hilfen muss die Caritas zumeist aus eigenen Mitteln finanzieren. Daher ist sie auf Ihre Spende angewiesen.

Soviel haben Sie 2011 gespendet:

Haustürsammlung 1.192.637,27 €

Straßensammlung 54.722,71 €

Kirchenkollekte 187.870,57 €

Gesamt: 1.435.230,55 €