Sozialpolitische Positionierung zur Jahres-Kampagne 2011

Selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderung 

Die Frage der selbstbestimmten Teilhabe von Menschen mit Behinderung darf nicht allein auf die Selbsthilfe- und Wohlfahrtsverbände und auf die Betroffenen und deren Familien abgewälzt werden. Gelingende Inklusion ist ein Prozess, der zuallererst eine Aufgabe der gesamten Zivilgesellschaft ist und der auf den Prinzipien der Solidarität und Subsidiarität fußt. Die Caritas sieht sowohl die eigene Kirche, die Politik und die Menschenrechtsgruppen als auch Kultur, Medien und Wissenschaft in einer besonderen Verantwortung, Anstöße und Ideen für gelingende Teilhabe zu entwickeln und zu wagen. Inklusion wird damit zu einer Vision, die über eine Durchsetzung der selbstbestimmten Teilhabe von Menschen mit Behinderung einen gesellschaftlichen Wandel zu mehr Gerechtigkeit, zu mehr Solidarität und zu einer lebendigen und verantwortlichen Zivilgesellschaft für alle führen kann. Inklusion kann damit auch zu einer eindrücklichen sozialen Bewegung gegen Verarmung in jeglicher Form werden.

Der Deutsche Caritasverband hat sich zu diesem Thema sozialpolitisch positioniert. Den gesamten Text dazu können Sie unten von dieser Seite downloaden.

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