Aktion der Caritas Forchheim

Der Familie eine Stimme geben

Aktion der Caritas Forchheim zur Caritas-Frühjahrssammlung

„Papa, Mama, Bruder, Opa und Oma – das ist meine Familie“ sagt Jonas stolz. „Meine Mama und meine Katze sind meine Familie“ ruft Luisa dazwischen und zu Jakobs Familie gehört die Mama, der Papa und seine zwei Schwestern.

Die Litfasssäule der Fragebogenaktion „Stimme der Familie“ des Caritasverbandes für den Landkreis Forchheim ist im katholischen Kindergarten St. Marien in Ebermannstadt angekommen. „Familie in guter Gesellschaft“ lautet das diesjährige Thema der Caritas-Frühjahrssammlung im Erzbistum Bamberg, die in ganz Bayern vom 12. bis zum 19. März stattfindet. Mit der Fragebogenaktion „Stimme der Familie“ sammelt der Caritasverband Forchheim seit dem 20. Februar im Vorfeld der Frühjahrssammlung Meinungen rund um das Thema Familie.

Was beschäftigt, bewegt, freut oder hemmt und ärgert die Familien? Und wer gehört eigentlich alles zu ihr? Die ganz persönliche Sicht der Familie ist dem Caritasverband Forchheim wichtig. Auf der Litfasssäule und auf den Fragebögen ist Platz für Forderungen, Sorgen und Wünsche der großen und kleinen Familienmitglieder. „Unser Anliegen ist es, mehr über die Bedürfnisse der Familien zu erfahren und sie stärker im öffentlichen Bewusstsein zu verankern, um ihre Leistung zu würdigen“ erläutert Stephan Seeger, Leiter der Heilpädagogischen Tagesstätte des Caritasverbandes für den Landkreis Forchheim und Organisator der Aktion.

„Ich habe mein Arbeitsleben komplett umstellen müssen“, berichtet Sabine Weilbacher, Mutter von zwei Kindern und gelernte Krankenschwester. Der Schichtdienst auf Station ließ sich schlichtweg nicht mit der Kinderbetreuung unter einen Hut bringen. Ihr neuer Job im Büro einer Versicherung ist da um einiges flexibler. Doch sollte es nicht gerade umgekehrt sein?

Die Ergebnisse der Aktion sollen veröffentlicht werden. Mit Politkern aus der Region sollen sie bei einem familienpolitischen Gespräch über Familienfreundlichkeit in Forchheim am 16. März diskutiert werden. Dabei sollen auch Forderungen an die Politik gestellt werden. „Die Impulse direkt in die Gesellschaft und Politik einzubringen“, beschreibt Stephan Seeger das Ziel der Aktion.

Um ein möglichst breites Meinungsbild zu erhalten, wird die Litfasssäule bis zum Freitag, 24. Februar, im Kindergarten St. Marien in Ebermannstadt sein, bevor sie in der Woche vom 27. Februar bis zum 3. März in der Geschäftsstelle sowie in der Erziehungsberatung des Caritasverbandes in Forchheim aufgestellt wird. Am 1. März wird sie nachmittags in der Fußgängerzone in Forchheim aufgebaut. Geplant ist auch, die Fragebögen in Geschäften auszulegen. Im Kindergarten in Neunkirchen am Brand und im Mütterzentrum in Forchheim wird sie vom 6. bis zum 10. März sein. Die Fragebögen liegen jeweils über die gesamte Zeit in den Einrichtungen aus.

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