Messe und Markt der Möglichkeiten

Einsatz am "Tag des Ehrenamts"

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Die 1. Bamberger Freiwilligenmesse startet am 21.09.2013 mit dem "Markt der Möglichkeiten" auf dem Maxplatz in Bamberg

Was ist der Markt der Möglichkeiten?

Der Bamberger Markt der Möglichkeiten soll Freiwillige und Gemeinnützige zusammenbringen, ein Ort der Begegnung sein und Informationen vermitteln. Als Ausgangsbasis dienen uns hier die Erfahrungen des Freiwilligenzentrums der CariThek bei der Durchführung des „Tag des Ehrenamtes“, der bis 2010 jährlich stattgefunden hat. Nun soll dieses Konzept erweitert werden, da sich die Organisationen über die Möglichkeit der Öffentlichkeitsarbeit zwar freuen, aber zunehmend eine „produktivere Schwerpunktsetzung“ bei Veranstaltungen wünschen, um am Ende einer Aktion ein greifbares Ergebnis zu haben, das sich am Bamberger Freiwilligentag zeigen soll.

Warum einen Markt der Möglichkeiten?

Ein Markt der Möglichkeiten bietet Gemeinnützigen eine Plattform der Präsentation und für Freiwillige eine leicht zugängliche Möglichkeit der Informationsbeschaffung. Im Austausch über das, was die Einrichtung plant und das, was der Freiwillige an Fähigkeiten einbringen kann, schließt man eine Vereinbarung.

Was wollen wir mit den Veranstaltungen erreichen?

Uns ist es ein Anliegen, das aktuelle Engagement und die Leistung der Freiwilligen in der Stadt und im Landkreis Bamberg sichtbar zu machen und zu würdigen. Das Prinzip soll sein, dass Gemeinnützige Mit-Mach-Aktionen entwickeln und Freiwillige hierfür sporadisch ihre Unterstützung anbieten. Durch diese Motivation, sich kurzzeitig zu engagieren, soll die Vielfalt der Engagementmöglichkeiten aufgezeigt werden, um so Einrichtungen, Engagierte und Interessierte zusammenzubringen.

Ihre Mitmachaktion:

Die Interessenten, die aktiv werden wollen, müssen ganz konkret wissen, was sie machen können. Deswegen sollten die mit-Mach-Aktionen interessant, gut herausgearbeitet und strukturiert sein, sowie ansprechend präsentiert werden.

Kriterien für die Mit-Mach-Aktionen:

  1. Das Ziel jedes Projektes muss am Ende des Tages erreicht werden
  2. Die Projektanbieter stellen Materialien, Anleitungen etc. rechtzeitig (am Vortag) bereit
  3. Die Projektanbieter kommen für die Verpflegung der Freiwilligen an diesem Tag auf
  4. Die freiwillige Aufgabe stellt ein Zusatzprojekt dar und ersetzt keine hauptamtliche Arbeit
  5. Gute Aufteilung der Aufgaben: jeder Freiwillige sollte auch etwas zu tun haben
  6. Eine verantwortliche Kontaktperson je Projekt muss vor Ort bzw. erreichbar sein

Beispiele für Projekte:

  • „Vom Regal zur Bücherei...“ Erstellung einer Bibliothek mit BewohnerInnen einer Wohnanlage
  • „Der grüne Daumen ruft“ Anlegen eines Sinnespfades im grünen Klassenzimmer einer Grundschule
  • „Bitte nicht füttern..“ Bewohnerausflug in den Zoo
  • „Leselust statt Fernsehfrust“ Vorleseaktion für Grundschulkinder
  • „Weg mit dem Dreck“ Umweltaktion mit Spielplatzreinigung
  • „Zum Spielen ist man nie zu alt“ Bau von Holzspielzeugen für die Altenhilfeeinrichtung
  • „Don Bosco auf Tour“ Ausflugsprojekt mit Kindern in eine Jugendfreizeitstätte
  • „Gärtnern im Stehen“ Sanierung des behindertengerechten Hochbeets im Heim

Was wird auf dem Markt der Möglichkeiten noch geboten?

  • „Ehrenamtsstube“ am Maxplatz, damit das Ehrenamt „amtlich“ wird, wobei hier Prominente unterschreiben (Aufbau eines nostalgischen Büros neben der Bühne)
  • Jeder Freiwillige nimmt mit der Unterzeichnung einer Vertrages an einer Verlosung teil
  • Buntes Bühnenprogramm
  • Rahmenprogramm mit Workshops und Vorträgen zu Fachthemen rund um das ehrenamtliche Engagement