Ziele

Die Interdisziplinäre Frühförderstelle trägt dazu bei, dass eine (drohende) Behinderung möglichst frühzeitig erkannt und durch gezielte Förder- und Behandlungsmaßnahmen vermieden, abgewendet oder gemildert werden kann.

Die Förderung, die sich auf die unterschiedlichsten frühkindlichen Störungen und Defizite bezieht, ermöglicht dem Kind ein umfassendes Angebot an Hilfen die dazu beitragen, die Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit des Kindes zu fördern, Kompetenzen zu entfalten, Sozialisationsdefiziten entgegenzuwirken, die Störungen abzubauen bzw. zu beheben, sie zu reduzieren oder bei bleibenden Schäden einen besseren Umgang damit zu gewährleisten.

Neben der interdisziplinären Vorgehensweise mit einem abgestimmten Angebot verschiedener Fachrichtungen orientieren sich die Fachleute an dem Prinzip der Ganzheitlichkeit, d. h. es geht speziell um die ganzheitliche Förderung der Gesamtpersönlichkeit des Kindes in seinem sozialen Umfeld bzw. Lebenswelt.

Ein weiteres wichtiges Ziel der Frühförderung besteht darin, die Eltern bzw. Bezugspersonen in den Förderprozess mit einzubeziehen, sie über die Entwicklung des Kindes zu informieren, sie im Umgang mit dem Kind zu bestärken und ihnen dazu zu verhelfen, das Kind in seiner Gesamtpersönlichkeit mit seinen Stärken und Schwächen zu akzeptieren.

Die Zielsetzung der Frühförderarbeit erhält einen wesentlichen präventiven Charakter.