Mutter-Kind-Kliniken schlagen Alarm
KAG Müttergenesung sieht Angebote für Mütter, Väter und Kinder in Gefahr
Freiburg, 13.10.2020 – Die Situation für Mutter-Kind-Kliniken in Deutschland spitzt sich zu. Bis Ende September standen sie als Teil der lokalen Notfallversorgung unter dem Rettungsschirm der Bundesregierung. Während der Schutz für Reha-Kliniken im Bereich der Rentenversicherungsträger vom Arbeitsministerium verlängert wurde, verweigert das für den Bereich der gesetzlichen Krankenversicherungsträger zuständige Gesundheitsministerium eine Folgeregelung für Mutter-Kind-Kliniken. Die Katholische Arbeitsgemeinschaft (KAG)Müttergenesung, der größte Trägerzusammenschluss im Müttergenesungswerk, fordert Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in einem Schreiben zu weiteren Absicherungen für Mutter-Kind-Kliniken auf. Erst seit Juni dürfen Mütter- und Mutter-Kind-Kliniken wieder Patienten aufnehmen. Nur langsam und unter Berücksichtigung eines Sicherheits- und Hygienekonzepts wird die Betten-Kapazität erhöht. „Die Belegung ist äußerst fragil. In dieser schwierigen Situation sind die Kliniken seit dem 1. Oktober ausschließlich auf sich alleine gestellt. Wir sind tief besorgt, dass dieses wichtige Gesundheitsangebot für Mütter und Väter erneut in seinem Fortbestand bedroht ist“, betont Lucia Lagoda, Bundesvorsitzende der KAG und Kuratorin im Deutschen Müttergenesungswerk.
Müttergenesungswerk fordert Verlängerung des Rettungsschirms
Berlin, 10. September 2020. Der Bedarf an stationären Kurmaßnahmen ist sehr hoch
Seit längerer Zeit konnten trotz hoher Nachfrage keine stationären Kurmaßnahmen durchgeführt werden. Inzwischen haben die vom Müttergenesungswerk anerkannten medizinischen Vorsorge- und Rehabilitationskliniken wieder die Versorgung aufgenommen, viele immer noch mit eingeschränkter Auslastung.
 
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