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Mütter und Kinder sind kränker als angenommen
• Alarmierende Zahlen: Mütter und Kinder, die in Deutschland eine gesetzlich verankerte Kur antreten, sind kränker als zuvor diagnostiziert

Krankheitssituation von Kindern vielfach nicht anerkannt
Ein ähnlich erschreckendes Bild zeigt sich bei den Kindern. Zwei Drittel der Kinder sind nach der ärztlichen Eingangsuntersuchung in den Kliniken als behandlungsbedürftig einzustufen, aber nur ein Drittel hatte zuvor eine Bewilligung ihrer Krankenkasse als „behandlungsbedürftiges Kind“. Die anderen kamen als sogenannte „gesunde Kinder“. 39 Prozent der Kinder haben psychische Störungen wie z.B. Verhaltensauffälligkeiten oder ADHS; 34 Prozent Atemwegserkrankungen. Bei den Kindern sind es im Durchschnitt 1,9 Indikationen.

Die häufigsten Indikationen der erwachsenen Kurbedürftigen fallen in den Bereich der psychischen Gesundheitsstörungen. Etwa 80 Prozent der Mütter und 78 Prozent der Väter haben sogenannte F-Indikationen; das sind u.a. Erschöpfungszustände bis hin zum Burn-out, z.B. mit Schlafstörungen, Gereiztheit, Angstzustände. Im Mittel hat eine Mutter 2,6 Indikationen für eine Kurmaßnahme, ein Vater 2,8 Indikationen. Dabei zu berücksichtigen ist der Altersdurchschnitt, denn die Väter in Kuren sind im Durchschnitt 10 Jahre älter als die Mütter.

Gesundheit für Familien während und nach der Corona-Pandemie
In Deutschland sind 2,1 Millionen Mütter und 230.000 Väter kurbedürftig. Rund 1.000 Beratungsstellen haben im Jahr 2019 etwa 114.000 Beratungen durchgeführt. Im vergangenen Jahr waren 47.000 Mütter in Mutter-Kind-Kuren oder Mütter-Kuren und 2.100 Väter nahmen an einer spezifischen Vater-Kind-Kur teil. Rund 70.000 Kindern begleiteten Mutter oder Vater in ihrer Kurmaßnahme.

Datum: 25.06.2020
Müttergenesungswerk
Weiterführende Links:
https://www.muettergenesungswerk.de/presse/
 

 

 

 

 

 

 
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