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Schönstatt

Schönstatt-Logo

Logo der internationalen Schönstatt–Bewegung
  Rechte: Generalpräsidium der Schönstatt-Bewegung
Logo der internationalen Schönstatt–Bewegung
Rechte: Generalpräsidium der Schönstatt-Bewegung

Wie sich jede Firma und größere Organisationen ein Logo als Erkennungszeichen wählen, hat auch die Schönstatt–Bewegung ein eigenes Signet entwickelt. Es trägt die Konturen einer neuen Stadt.

Im Zentrum des Schönstatt–Signets steht das Heiligtum. Nach dem biblischen Vorbild des neuen himmlischen Jerusalem (Offb 21) soll um dieses Heiligtum herum Leben entstehen, eine kleine „Stadt“, die von ihrem Zentrum her inspiriert wird. Sie wird symbolisch umgeben von einer Mauer, die in der Grundform des Kreuzes angeordnet und durch zwölf Tore zugänglich ist. Während die Mauern einen Schutzraum für eine geistliche Atmosphäre bieten, laden die offenstehenden Tore zur Begegnung und zum Lebensaustausch ein. Wie hier lebendiger Glaube erfahren und gelernt wird, das soll nicht verborgen bleiben, sondern ausstrahlen und hineingetragen werden in die Gesellschaft und Kirche und ihre alltäglichen Lebenssituationen.

(hlgt_verbundenheit_klein2.gif; 3,98 kB)
Um das eigene Profil der Bamberger Schönstattfamilie zu verdeutlichen war eine modifizierte Fassung des internationalen Schönstatt–Signets nötig geworden. Quasi als Nebenprodukt seiner Beschäftigung mit dem Gesamtprojekt Marienberg entwickelte der Architekt Gerhard Schlereth die Grundidee für ein diözesanes Schönstatt–Logo. Ricardo José Gallardo erstellte das gebrauchsfertige Endprodukt am Computer. Ein schwungvoller grüner Bogen weist auf den Marienberg hin, der, am Waldrand gelegen, mit Magerrasen und allerlei Grün bewachsen ist. Auf dem höchsten Punkt erhebt sich in blauer Farbe das Marienheiligtum. Aus der geöffneten Tür scheint ein gelbes Licht und lädt zum Verweilen ein. Daneben, und doch miteinander verbunden, steht aufrecht ein stilisiertes Kreuz, integriert in das Stadtmauersymbol der neuen Stadt. Die Öffnungen lassen ein Eintreten in den freien Innenhof zu, während die Mauerteile zugleich einen bergenden Charakter haben. Dieses freie Feld steht den einzelnen Gliederungen zu individuellen Gestaltung zur Verfügung. Bei Bedarf kann es auch das Symbol eines gemeinschaftsübergreifenden Jahresthemas aufnehmen. Zum Zeichen dafür, dass das Beziehungsklima in dieser neuen Stadt vom Heiligtum geprägt sein soll, sind die Mauerteile weitgehend blau ausgemalt. Das graue, noch nicht blau gefüllte Segment deutet an, dass diese Stadt auf dem Berge noch im Entstehen ist und zum Mitbauen einlädt. Ein roter Punkt auf der Wiese neben dem Heiligtum markiert das Rot der Rosen. Sie stehen für den diözesanen Patron der Schönstatt–Bewegung, P. Franz Reinisch, und sein Blut, das er als Christuszeuge im dritten Reich vergossen hat. Die Rosen sprechen die Sprache einer Liebe, die zur Ganzhingabe bereit ist.