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Bärbel Meister |
| Weihbischof Werner Radspieler und weitere Priester in der Mitte der Professjubilarinnen. Stehend (v.l.n.r.): Sr. Hildegard Poßer, Sr. Gunthilde Günthner, Sr. Cordula Ecker. Sitzend (v.l.n.r.): Sr. Monika Schmitt, Sr. Mansueta Fürst, Sr. Helena Schmidt. |
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Vierzehnheiligen (bbk / ku) – Weihbischof Werner Radspieler erinnerte in einem feierlichen Gottesdienst zusammen mit sechs Jubilarinnen an ihr jahrzehntelanges Engagement in der Kongregation der Sankt Franziskusschwestern in Vierzehnheiligen. Gemeinsam mit den Mitschwestern, Angehörigen und Freunden feierten sie die Professjubiläen und würdigten das Gott und der Kirche gewidmete Leben. Drei Schwestern (Sr. M. Hildegard Poßer, Sr. M. Gunthilde Günther, Sr. M. Cordula Ecker) blicken auf 40 Jahre Ordensleben, zwei Schwestern (Sr. M. Monika Schmitt, Sr. M. Helene Schmitt) auf 60 Jahre und Schwester M. Mansueta Fürst auf 70 Jahre Profess zurück. Seit ihrer Erstprofess war Sr. Mansueta (Kirchenlaibach, Bistum Regensburg) in der Gärtnerei im Mutterhaus in Vierzehnheiligen tätig. Heute verbringt sie ihren Lebensabend ebenso im Mutterhaus un pflegt zu den Angestellten trotz einer Seh- und Hörminderung lebendigen Kontakt. Sr. Monika Schmidt (Gschwand bei Obertrubach) war immer in der Küche tätig. Sie war eine der Schwestern, die den Beginn des Waldkrankenhauses St. Marien in Erlangen im Jahre 1958/59 mitgestaltet haben und bis heute dort lebt und wirkt. Die gelernte Wirtschafterin Sr. Gisela Henning (geboren in Niederschlesien, Diözese Breslau) war, bis es aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich war, in verschiedenen Küchen verantwortlich eingesetzt, unter anderem in der Großküche des Diözesanhauses in Vierzehnheiligen. Sr. Gisela lebt im Marienhospital und feierte dort auch ihr Jubiläum. Erst vor wenigen Wochen kehrte Sr. Helena Schmidt (Raithenbuch, Diözese Eichstätt) von ihrem 41-jährige Missionseinsatz in Peru zurück. In Peru war sie als Krankenschwester, Oberin und zuletzt im Wirtschaftsbetrieb eines Exerzitienhauses tätig. Sr. Hildegard Poßer (Saugendorf) )arbeitete die längste Zeit ihres Lebens als Krankenschwester mit Weiterbildung in der ambulanten Krankenpflege in Nürnberg St. Ludwig als Stationsleitung. Seit März 2007 lebt sie im Konvent am Waldkrankenhaus St. Marien in Erlangen. Sr. Patricia Gstir Schmidt trat in Peru in die Kongregation ein und absolvierte ihre Ordensausbildung und die Ausbildung als Krankenschwester in Deutschland. Seit 1972 lebt sie wieder in Peru und war nach ihrem Studium viele Jahre als Lehrerin tätig. Ihr wurde die Aufgabe der Ordensausbildung im Noviziaz und Juniorat anvertraut. Im März dieses Jahres wurde die zur Regionalvikarin ernannt. Ihr Professjubiläum feierte sie in Peru. Sr. Gunthilde Günthner (Kremmelsdorf) ist von Beruf Krankenschwester mit Weiterbildung als Intensivschwester, Stationsleiterin und Pfelegdienstleiterin. Sie war bis 1995 im Waldkrankenhaus St. Marien verantwortlich für die Pflege auf der Intensivstation. Heute ist die Pflegedienstleiterin im Altenpflegezentrum Marienhospital und stellvertretende Heimleitung. Di vielseitig talentierte Sr. Cordua Ecker (Breitenlohe) ist als Krankenschwester für Labor und als Altentherapeutin ausgebildet. Sie war 17 Jahre im Labor des Waldkrankenhauses St. Marien tätig, anschießend wechselte sie in die ambulante Krankenpflege nach Nürnberg – hier wurde ihr auch das Amt der Konventoberin anvertraut. Seit Inbetriebnahme des Pflegezentrums St. Elisabeth am Waldkrankenhaus St. Marien in Erlangen im November 2007 ist die in der Altentherapie tätig. Im Gottesdienst mit Weihbischof Radspieler in der Kapelle des Diözesanhauses in Vierzehnheiligen erneuerten die Jubel-Schwestern ihr Professversprechen und bekundeten erneut ihren Willen zu einem Leben in Armut, Gehorsam und Keuschheit. |