Startseite | Aktuelles | Pfarrteam | Ministranten | Gemeindeleben | Links
Boxbild
  Druckversion   Seite versenden

Liturgie Wörterbuch

Die drei österlichen Tage (Triduum Sacrum)

Gründonnerstag
Gründonnerstag

Dieser Name für den Donnerstag in der Karwoche stammt wahrscheinlich vom Mittelhochdeutschen grinen, greinen = weinen. Während am Vormittag die Chrisammesse mit der Weihe der heiligen Öle gefeiert werden kann, gilt die Abendmesse als Messe vom Letzten Abendmahl zum besonderen Gedenken an das (letzte) Abendmahl Jesu mit der Stiftung der Eucharistie als Beginn der Feier der Drei Österlichen Tage (Triduum Sacrum). Als symbolhafte Mahnung an die Gemeinde zur gegenseitigen Liebe ist in der Abendmahlsmesse die Fußwaschung möglich. Nach dem letzten Erklingen beim feierlichen Gloria schweigen die Glocken, desgleichen die Orgel und andere Musikinstrumente bis zur Osternacht. Am Ende der Messfeier werden die für die Kommunion am Karfreitag konsekrierten Hostien feierlich in einer Prozession an einen entsprechenden Ort zur Anbetung überführt. Der Schlusssegen entfällt. Die Altartücher werden weggenommen, die Kreuze entfernt oder verhüllt, ebenso jeder Schmuck.

Karfreitag
Karfreitag

Der Freitag vor Ostern ist als Tag des Sterbens Jesu am Kreuz Teil der österlichen Dreitagefeier (Triduum Sacrum). Der Name stammt von althochdeutsch kara (= trauern). Am Karfreitag findet keine Eucharistiefeier statt, sondern ein Wortgottesdienst zur Todesstunde Jesu, um die neunte Stunde (= 15 Uhr; Mt 27, 46). Die Hauptelemente der Karfreitagsliturgie bilden der Passionsbericht, die Kreuzverehrung, bei der das enthüllte Kreuz nacheinander von den Gläubigen durch eine entsprechende Geste der Anbetung (Verneigung, Kniebeuge o. ä.) verehrt wird, und die großen Fürbitten.
Die liturgische Farbe des Karfreitags ist rot als Farbe des Martyriums, des Opfers, aber auch des Königs. Ebenso wie der Aschermittwoch ist der Karfreitag in der katholischen Kirche ein gebotener Abstinenztag.

Karsamstag

Teil des Österlichen Triduums, ohne Eucharistiefeier, weshalb das Deutsche Messbuch für diesen Tag nur vermerkt: »Am Karsamstag verweilt die Kirche am Grab des Herrn und betrachtet sein Leiden und seinen Tod. Das Messopfer wird nicht gefeiert, der Altar bleibt unbedeckt. Erst in der Osternacht, in der die Kirche die Auferstehung des Herrn erwartet, bricht die österliche Freude durch, die sich durch fünfzig Tage in ihrer ganzen Fülle entfaltet. Die heilige Kommunion kann am Karsamstag nur als Wegzehrung gereicht werden.«

Osternacht/Ostersonntag
Auferstehung

Hochfest der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus. Die Liturgie des Ostertages steht mit ihren Lesungen und Gebeten eigenständig neben der Osternacht. Beide Gottesdienste bilden also keine Alternativen zueinander wie die Vorabendmesse zum Sonntagsgottesdienst. Vielmehr wird den Gläubigen im Gottesdienst am Tag nach dem Wachen der Osternacht noch einmal bestätigt: Es stimmt wirklich, der Herr ist tatsächlich auferstanden.

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.Ok, verstanden.