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Liturgie Wörterbuch

Das Fest Mariä Aufnahme in den Himmel (Mariä Himmelfahrt)

Hochfest am 15. August zum Gedenken an die 1950 zum Dogma erhobene leibliche Aufnahme Marias in den Himmel, vom Volksmund in Analogie zu Christi Himmelfahrt etwas missverständlich auch Mariä Himmelfahrt genannt.

Maria ist die Mutter Jesu Christi. Nach Lk 1,26–38 war sie mit Josef verlobt, als der Engel Gabriel ihr die Botschaft brachte, sie werde als Jungfrau einen Sohn gebären, den Messias. Marias Vertrauen in Gott und sein Wirken an ihr verdeutlicht ihre Antwort: »Ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach deinem Wort«. In diesem Gehorsam, der sich auch in ihrer Rolle bei der Hochzeit zu Kana (»Was er [Jesus] euch sagt, das tut«, Joh 2,6) abzeichnet, ist sie Vorbild der Kirche.
Sie verweist in ihrem ganzen Leben auf Jesus Christus und ist nur in Verbindung mit ihm zu sehen. Die Verehrung Mariens bildet darum keine Alternative oder gar Konkurrenz zur Gottesverehrung, wie manche Extremformen vermuten ließen (und lassen). Maria, die Mutter des Sohnes Gottes, also der 2. Person des dreifaltigen Gottes, wird als Gottesmutter verehrt. In ihr wird die neue Eva gesehen, die frei von der Erbsünde als erster Mensch an der leiblichen Auferstehung ihres Sohnes Jesus teilhat. Dies wird mit dem Hochfest »Aufnahme Mariens in den Himmel« gefeiert.

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