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Liturgie Wörterbuch

Die Feste Allerheiligen und Allerseelen

Allerheiligen

Das Hochfest Allerheiligen wird am 1. November gefeiert. Seit dem 4. Jh. ist es im
Orient nachgewiesen und wurde in Rom zunächst am 13. Mai, dem
Weihetag des Pantheons, begangen. Am 1. November wurde es zunächst
ab dem 8. Jh. in England und Irland gefeiert und ging von dort
aus auf das Festland über. Als Schriftlesungen dieses Tages sind drei
neutestamentliche Lesungen, Offb7, 2–4.9–14; 1 Joh 3,1–3 und Mt
5,1–12a, also die Seligpreisungen, vorgesehen. Nicht zuletzt dadurch soll der Blick auf die vielen
unbekannten Heiligen und auf den Ruf Gottes, der an alle
Menschen ergeht, geweitet werden.

Allerseelen

Nachdem schon früh der Brauch aufgekommen war, am Tag nach
einem Fest der Toten zu gedenken, legte Abt Odilo von Cluny (Burgund)
im Jahre 998 den 2. November, den Tag nach Allerheiligen, als
Allerseelentag fest. Zunächst in Klöstern üblich, wurde der Gedenktag
aller verstorben Gläubigen zu Beginn des 14. Jh. von der römischen
Kirche übernommen. Fällt Allerseelen auf einen Sonntag,
verdrängt es als Gedenktag, der durch den »österlichen Sinn des
christlichen Todes« geprägt ist (vgl. SC 81), das Messformular des
Sonntags. Die liturgische Farbe von Allerseelen ist schwarz oder violett.
Ein besonderer Ausdruck der Auferstehungshoffnung findet sich
zu Allerseelen im Brauch der Gräbersegnung mit Weihwasser, einem
Symbol des österlichen Lebens.

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