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Das Patenamt - Beim Christwerden helfen

Lieber Taufpate!

Es ist eine Ehre und Auszeichnung, Taufpate sein zu dürfen.
Meinen herzlichen Glückwunsch!
Als Pate treten Sie in eine ganz besondere Beziehung zu Ihrem Patenkind und zu dessen Eltern. Sie sollen nach dem Wunsch der Eltern mithelfen, daß aus dem Kind ein guter Christ wird.
Bei der Feier der Taufe hat Sie der Priester eigens gefragt, ob Sie zu dieser Mithilfe bereit sind.
Mit den Eltern haben Sie dem Täufling das Kreuz auf die Stirn gezeichnet, mit ihnen dem Bösen widersagt und den Glauben an den dreifaltigen Gott bekannt.
Auf Ihre Weise sollen Sie mithelfen, daß aus dem Täufling ein guter Christ wird. Wie soll man das machen?

  1. Beten Sie täglich für Ihr Patenkind
    Das Allerwichtigste scheint mir das Gebet für das Patenkind. Wir haben viele gute Wünsche für seine Zukunft, aber wichtiger als Gesundheit, wichtiger als gute Noten, wichtiger als viel Geld ist, daß sein Leben wirklich gelingt. Dazu benötigt es immer wieder Gottes Gnade. Gottes Gnade will erfleht, sie will erbetet sein. Beten Sie deshalb täglich wenigstens ein "Vater unser" für Ihr Patenkind.
  2. Übersehen Sie nie den Namenstag Ihres Patenkindes
    Am Tauftag wird der Täufling unter den ganz besonderen Schutz seines Namenspatrones gestellt. Das Fest des Heiligen, auf dessen Namen ein Kind getauft wird, erinnert deshalb immer an die heilige Taufe. Der Taufpate sollte deshalb diesen Festtag nicht vergessen.
    www.heiligenlexikon.de
  3. Schenken Sie überlegt
    Kinder freuen sich sehr, wenn sie von ihrem Paten etwas geschenkt bekommen. Doch was soll man schenken zum Namenstag oder zu Weihnachten?
    Das erste Gebetbuch, das sollte vom Taufpaten kommen, und dem wird bald ein zweites folgen müssen, bis schließlich das "Gotteslob" zur Erstkommunion geschenkt werden kann.
    Wenn Ihr Patenkind in die Schule geht, eignen sich religiöse Bücher und gute Zeitschriften ebenfalls für ein Geschenk.
  4. Nehmen Sie Ihr Patenkind mit zur Kirche
    Für ein Kind gehört es zu den bleibenden Eindrücken, wenn es für einige Tage beim Paten zu Besuch sein darf. Nehmen Sie Ihr Patenkind dann mit zum Gottesdienst! Lassen Sie es an Ihrem Glauben teilhaben! Ihr Patenkind wird auch Sie durch seine Fragen, durch sein Staunen an seinem kindlichen Glauben teilnehmen lassen.

Diese vier Tips sollen für Sie eine Anregung und Hilfe sein, Ihr Amt als Taufpate gut zu versehen. Ich bin sicher, daß alle Zeit und alle Liebe, die Sie Ihrem Patenkind schenken, ihm und Ihnen zum Segen werden.

Viel Freude bei Ihrer Aufgabe als Pate!