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„Jugendarbeit ist ein wichtiger Teil meines Lebens“
Monika Jäger und Fabian Reh geben bei der CAJ positive Erfahrungen weiter

Ein CAJ-ler macht nichts allein“, versichern Monika Jäger und Fabian Reh. Foto: Renate Steinhorst
Ein CAJ-ler macht nichts allein“, versichern Monika Jäger und Fabian Reh. Foto: Renate Steinhorst
Wie schön es ist, von einer Gruppe akzeptiert zu werden, das haben sie selbst erlebt. Jetzt geben Monika Jäger und Fabian Reh als ehrenamtliche Gruppenleiter der CAJ (Christliche Arbeiter Jugend) diese positiven Erfahrungen gern an Jüngere weiter. „Das freiwillige Engagement macht Spaß und bedeutet viel für mein Leben“, erklärt die 27jährige, der 16jährige mit der frechen Baseballkappe fügt ernsthaft hinzu: „und es ist sinnvoll und stärkt das Selbstbewusstsein“.

Monika fand CAJ-Veranstaltungen schon interessant, als sie zwar bereits in der örtlichen Jugendarbeit in Staffelbach tätig, aber noch nicht Mitglied in der Organisation war. Bei einer Jugendleiterschulung konnte sie dann „mal hineinschnuppern“, lernte Teamarbeit schätzen und blieb gleich dabei. „Da findet man sofort Anschluss, weil die Leute auf einen zugehen, man fühlt sich ganz schnell angenommen.“ Die junge Frau, die sich beruflich als Rechtsanwalts-Fachangestellte mit so schwierigen Themen wie Insolvenzrecht beschäftigt, beteiligte sich u.a. an der Quali-Vorbereitung für Oberhaider Hauptschüler und wirkte an einem Bewerbungs-Training mit. Zurzeit organisiert sie mit weiteren Ehrenamtlichen eine Großveranstaltung vom 22. bis 24. September in Obertrubach für Jugendliche ab zwölf Jahren. „Jeder von uns kann entsprechend seinen Fähigkeiten das attraktive Programm mit gestalten: Workshops wie Kanufahren, Kreativ-Kurse, Sport, Radio und Film und natürlich Musik werden angeboten. Wir hoffen, dass viele interessierte Jugendliche mitmachen – es ist wirklich lohnend“, verspricht Monika und verrät auch das Motto der Veranstaltung: „Gekommen, um zu bleiben“. Durchschnittlich arbeitet sie zwei bis drei Stunden pro Woche freiwillig für die CAJ. „Ich bereue keine Minute davon, das ist ein wichtiger Teil meines Lebens geworden. Man wird immer wieder neu gefordert, und davon profitiere ich sowohl für mein Berufs- als auch für mein Privatleben“, versichert sie.

Fabian hat die Jugendarbeit der CAJ beim Bewerbungstraining kennen gelernt. Da war er noch in der siebten Klasse und wurde zu einem Azubi-Stammtisch eingeladen. „Als ehemaliger Ministrant habe ich natürlich immer die christliche Lehre vertreten, doch bei der praktischen Umsetzung in der CAJ hat das erst einen richtigen Sinn für mich ergeben“, berichtet der Jugendliche nachdenklich. Als er 2005 an der ersten Diözesankonferenz in Obertrubach teilnahm, stand sein Entschluss für eine intensivere Mitarbeit schnell fest. Die Ausbildungsplatz-Aktion, bei der Sponsoren für die Einrichtung eines zusätzlichen Ausbildungsplatzes gewonnen wurden, fand er „eine gute Sache, für die es sich lohnte“. Monika und Fabian sind stolz, dass dank dieses Engagements ihrer Gruppe eine junge Frau nach vielen Bewerbungs-Absagen im September ihre Lehre als Kauffrau für Bürokommunikation beginnen kann, Da die Finanzierung noch nicht restlos gesichert ist, bittet das Projektteam um Spenden auf Konto 109 000 682, Liga Bank, BLZ 750 903 00..

Fabian selbst absolviert nach erfolgreichem „Quali“ eine Siemens-Lehre als Industriemechaniker und ist glücklich, diesen Ausbildungsplatz bekommen zu haben. Freilich muss er sehr früh aufstehen, um täglich nach Nürnberg zu fahren, aber das nimmt er gern in Kauf. Teamarbeit und Zusammenhalt hatte er bereits als Freizeitmusiker im Jugendblasorchester Pödeldorf kennen gelernt, wo er seit über sieben Jahren begeistert Saxophon spielt. Dafür und für sein freiwilliges Engagement nimmt er sich gern Zeit, und er hat auch noch Pläne: In seiner Heimatgemeinde Litzendorf würde er gern eine Jugendgruppe aufbauen. Woher er den Optimismus nimmt, einen Raum dafür zu finden? Lachend meint er: „Laut CAJ-Leitmotto ist jeder junge Arbeiter mehr wert als alles Geld der Welt“. Wenn man ihm so zuhört, glaubt man ihm gern jedes Wort.

Informationen über die CAJ findet man unter: www.caj-bamberg.de, wer weitere Einsatzgebiete für ehrenamtliche Tätigkeit sucht, wird fündig im Freiwilligenzentrum CariThek, Tel. 0951/8604140, www.freiwilligennet.de.

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