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Mittwoch 03.09.2014, 04:11 Uhr
(c) 2014 Erzbistum Bamberg

Erzbischof Schick bittet: „Lasst den Heiligen Geist mehr wirken“
Rund 100 Priester und mehrere Hundert Firmlinge feiern mit dem Erzbischof die Chrisammesse
Die Diakone tragen die Öle zur Weihe durch den Bischof

Bamberg. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat bei der Feier der Chrisammesse am Mittwoch der Karwoche (04.04.12) Firmlinge und Priester dazu aufgerufen, auf den Heiligen Geist zu vertrauen und ihn wirken zu lassen. „Wo der Heilige Geist lebendig ist, da kann sich Leben entfalten“, sagte der Bamberger Oberhirte im Dom vor rund 100 Priestern und mehreren Hundert Firmlingen.

Bei der Priesterweihe würden die Kandidaten mit dem Chrisam gesalbt, erläuterte Erzbischof Schick. „Priester wird man durch den Heiligen Geist und der Priester ist dazu da den Geist Gottes, den Geist Jesu, den Geist des Evangeliums zu verbreiten, in der Verkündigung, in der Sakramentenfeier und in der Seelsorge.“

Der Geist Gottes mache die Priester zu „treuen Verkündern der Frohen Botschaft und des katholischen Glaubens“. Diese Frohe Botschaft sei in der Heiligen Schrift und der katholische Glaube im Dogma und im Katechismus enthalten“, predigte Erzbischof Schick. „Nicht in unseren Lieblingstexten des Neuen Testaments, sondern in der ganzen Heiligen Schrift kommt uns Gott mit seinen Tröstungen, Aufgaben und Verheißungen entgegen.“

Der Bamberger Oberhirte rief zudem zur ständigen und regelmäßigen Buße und Umkehrung auf. „Es ist eines der größten Versäumnisse, ja ein Unglück der Kirche heute, dass wir den Geist der ständigen Buße und Bekehrung nicht so praktizieren, wie es Jesus gewollt und in den ersten Worten seines öffentlichen Lebens gefordert hat.“ Der Geist der Buße und der Bekehrung sei da vorhanden, „wo jeder vor jeder Eucharistiefeier beim Schuldbekenntnis sich bewusst macht, dass er Sünder ist und anfällig für Versuchungen und regelmäßig beichte. Ein Priester, der selber nicht beichtet, kann keine Beichtenden erwarten.“

Erzbischof Schick legte zudem den Priestern besonders die Feier der Eucharistie ans Herz. „Die heilige Eucharistie ist das Höchste und Kostbarste, was uns der Herr anvertraut hat. Die Wertschätzung der Eucharistie kann gar nicht groß genug sein.“

In der Chrisammesse erneuern die Priester ihr Weiheversprechen gegenüber dem Erzbischof. „Wenn wir authentische Priester sind im täglichen Bemühen, werden wir die Freude des Dienstes spüren, die Freude aus der Freundschaft mit dem Herrn“. Der Bamberger Erzbischof appellierte daher an die Priester ihr Weiheversprechen ernst zu nehmen und mit dem Papst und dem Bischof eifrig und treu in der Kirche zusammenzuarbeiten.

Mit dem in der Chrisammesse geweihten Öl wird auch die Firmung gespendet. Erzbischof Schick gab den jungen Christen ein buntes Kreuz aus El Salvador als Erinnerung mit, das von Straßenkindern hergestellt wurde. Diese Kreuze drücken die Wünsche und Sehnsüchte der dortigen jungen Menschen nach einem besseren Leben aus.

Den Firmlingen sagte der Erzbischof: „In der Firmung wird Euch der Heilige Geist geschenkt. Er rief die jungen Christen dazu auf, sich auf die Firmung gut vorzubereiten. „Der Heilige Geist macht lebendig und garantiert Euch ein geisterfülltes Leben“, versprach der Bamberger Oberhirte.

Datum: 04.04.2012
Autor: cga

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