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Mittwoch 26.11.2014, 04:58 Uhr
(c) 2014 Erzbistum Bamberg

Portrait Joseph Otto Kolb

Joseph Otto Kolb wurde am 10. August 1935 zum Weihbischof in Bamberg und am 26. Januar 1943 zum Bamberger Erzbischof ernannt.

Nach dem Abitur studierte der Bauernsohn Joseph Otto Kolb an der Universität Innsbruck Philosophie und Theologie. 1905 empfing er in Bamberg die Priesterweihe. Erste Erfahrungen in der Seelsorge sammelte Kolb unter anderem in Schlüsselfeld und Bayreuth. Nach einer weiteren Station als Direktor des Erzbischöflichen Knabenseminars Ottonianum erhielt er die Pfarrei St. Elisabeth in Nürnberg. Mit Wirkung vom 1. Juli 1935 berief Erzbischof Hauck den inzwischen erfahrenen Seelsorger in das Domkapitel. Noch im gleichen Jahr wurde er von Papst Pius XI. zum Weihbischof in Bamberg ernannt und erhielt am 13. Oktober die Bischofsweihe durch Erzbischof Hauck. Nach dem Tod von Erzbischof Hauck 1943 wurde er binnen kürzester Zeit von Pius XII. zum neuen Erzbischof ernannt und trat das Amt am 9. Mai an.

In der Zeit bis 1945 beschränkte sich Erzbischof Kolb im Wesentlichen darauf, die kirchlichen Positionen gegenüber den NS-Machthabern zu verteidigen und die Pontifikalfunktionen auszuüben.

Nach dem Ende des 2. Weltkriegs versuchte Kolb im Rahmen seiner Möglichkeiten, die Schäden des 2. Weltkrieges zu beheben. Er gründete die St. Joseph-Stiftung zur Linderung der Wohnungsnot und errichtete zahlreiche Seelsorgestellen in der Diaspora. Die Geistlichen sollten sich besonders der Flüchtlinge und Heimatvertriebenen anzunehmen. 1949 eröffnete er die „Jugendburg“ Feuerstein bei Ebermannstadt. Eine von Erzbischof Kolb einberufene Diözesansynode gab Antworten auf die pastoralen und sozialen Nöte der Nachkriegszeit.

Joseph Otto Kolb starb am 29. März 1955.

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