Sucht, Burnout und Depression – Fortbildungstagung in Niedersachsen.
März 2012
Bereits Anfang Oktober 2011 konnte Ludger Rolfes, Geschäftsführer der Ländlichen Familienberatung (LFB) und des Sorgentelefon Oesede insgesamt 30 ländliche Familien- und Telefonberater/innen der verschiedenen Standorte aus Bahrendorf, Rastede und Oesede zu einem gemeinsamen Fortbildungstag begrüßen. Als Einsatzleiter würdigte er das hohe Engagement der Ehrenamtlichen und die Bereitschaft zur regelmäßigen Teilnahme an Fortbildungen. Rolfes freute sich besonders, dass auch Herr Alexander Burgarth vom niedersächsischen Landwirtschaftministerium an diesem Fachtag teilnahm und wertschätzt die finanzielle und persönliche Unterstützung der Beratungseinrichtungen durch das Ministerium. Herr Buß, Leiter der Landvolkshochschule Oesede begrüßt und dankt den Berater/innen für ihr Engagement und verwies auf das aktuelle Sonderheft der LVHS mit dem Titel Ehrenamtliche leben länger.
Da bei den Sorgentelefonen und Landwirtschaftlichen Familienberatungen die Fortbildungsthemen der niedersächsischen Fachtagung auch bundesweit wachsenden Raum einnehmen, haben wir für alle Interessierten die pdf-Dokumentation als Monatsthema für den März 2012 hier abrufbar eingestellt. Wir danken Helga Rolfes für die Erstellung der Inhalte und Ulrike Stroisch für die Überarbeitung der eingestellten Dokumentation zu den beiden Fachthemen des Tages:
Familienverfassungen als Mittel zur Konfliktprävention
In diesem Monat steht für Sie zum Thema Familienverfassungen als Mittel zur Konfliktprävention ein Artikel von Alexander Koeberle und Karsten Schweenr aus der Fachzeitschrift "Konfliktdynamik", 1. Jahrgang Heft 4/2012 bereit.
Ethische Grundlagen zur Begleitung von Bauern und Bäuerinnen in Schwierigkeiten
Diese Ethikcharta ist das Ergebnis von drei internationalen Austauschtreffen zwischen Organisationen aus Deutschland, Belgien, Frankreich und der Schweiz sowie der Treffen der nationalen Lerngruppen, die im Rahmen des Grundtvig Projektes stattgefunden haben.
Seit fünf Jahren unterstützt in Tirol "Lebensqualität Bauernhof" Bäuerinnen und Bauern bei der Bewältigung emotionaler Probleme. Nun setzt die Initiative einen neuen Schwerpunkt, mit der Beratung zum (Ehe-)Leben am landwirtschaftlichen Betrieb, das sich in vielfacher Hinsicht von einem "normalen" Tiroler Haushalt unterscheidet.