agriHome ist eine Offensive der Luzerner Bäuerinnen und setzt auf Dienstleistungen rund ums Zuhause. Als offensiv sehen sich die Initiantinnen darum, weil man mit agriHome den Bäuerinnen eine Chance für einen Nebenerwerb eröffnen will. Das Angebot von agriHome soll Privathaushalte wie auch Bauernfamilien ansprechen. Der Mitarbeiterinnen-Pool wird im Moment von Frauen aus bäuerlichem Umfeld gebildet, es könnten aber auch Frauen anderer Herkunft mittun, wenn sie grossen Erfahrungsschatz und entsprechendes Fachwissen mitbringen. Die Mitarbeiterinnen von agriHome sind sozusagen "Hausfrauen auf Zeit" in einem fremden Haushalt. Oft kommen sie zum Einsatz, wenn das Mami ins Spital gehen muss oder jemand im Haushaltr gelegentliche Entlastung braucht. Eine solide Weiterbildung der Mitarbeiterinnen wird bei agriHome gross geschreiben . So wurden die Frauen im ertsen Jahr bereits im Umgang mit modernen Küchengeräten sowie in fachgerechter Reinigung geschult. Potenzial sieht man bei agriHome auch in der Zusammenarbeit mit ähnlichen Institutionen, z.B. mit der Spitex. Beide Seiten verstehen sich als gegenseitige Ergänzung, und nach ersten Gesprächen soll eine lose, aber verlässliche Partnerschaft angestrebt werden. agriHome verrechnet für eine Stunde Fr. 38.80. Dank einem Fond kommen Bauernfamilien, die den Dienst von agriHome in Anspruch nehmen, in den Genuss eines reduzierten Stundenansatzes von Fr. 33.80. Dieser Fond ist durch Auflösung des Betriebshelferinnen-Dienstes Amt Enlebuch und mit Unterstützung der ALB (Arbeitsgemeinschaft Luzerner Bergbevölkerung) entstanden. Die Leiterin von agriHome, Claudia Bucher-Estermann, ist überzeugt: "Unser Konzept, langsam, aber stetig zu wachsen und uns durch qualitativ hochstehende Arbeit zu empfehlen, geht auf!" Quelle: "Schweizer Bauer", Ausgabe vom 9. Juli 2008, Seite 8; gekürzt von Ueli Straub Kontakt: agriHome c/o Pia Winiger-Weingartner 6204 Sempach Stadt Telefon 041 460 49 02 infoagrihome.ch www.agrihome.ch |