Bundeszentrale Informationsveranstaltung der BAG Familie und Betrieb in Freckenhorst fand positive Resonanz
Weiterentwicklung der Standards und Qualifizierung der Landwirtschaftlichen Familienberatungen und Sorgentelefone
Torsten Groth vom Wittener Institut für Familienunternehmen geht als Referent auf die systemischen Fragen des Familienunternehmens als "paradoxes Gebilde" ein ...
Vor dem Hintergrund der agrarpolitischen Herausforderungen, die sich aus den genannten Leistungen und in Folge des fortgesetzten Strukturwandels in der Landwirtschaft ergeben, wurde in den vergangenen Jahren der Austausch über die Entwicklungen in den Bildungs- und Beratungseinrichtungen u.a. der BAG Familie und Betrieb Bundesarbeitsgemeinschaft der Landwirtschaftlichen Familienberatungen und Sorgentelefone e.V. und ihrer Kooperationspartner in den landwirtschaftlichen Organisationen und Verbänden intensiviert.
Das Interesse an der Entwicklung gemeinsamer fachlicher Standards und ethischer Grundlagen für die Bildungs- und Beratungsarbeit ist bei den Mitgliedseinrichtungen und Kooperationspartnern deutlich gestiegen. Durch die Vernetzung und den Austausch unter verschiedenen regionalen Angeboten in Deutschland und in Europa gewinnt die Unterstützung für eine Vielzahl landwirtschaftlicher Familienunternehmen in Umbruchsituationen an Qualität und Quantität. Durch die mit über 40 Teilnehmern gut besuchte Jahrestagung in Freckenhorst wurde ein nachhaltiger Beitrag zur Unterstützung von landwirtschaftlichen Unternehmerinnen und Unternehmern geleistet und die Angebote auf der Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse weiter entwickelt. Torsten Groth leistete dabei als Referent mit der Darstellung der systemischen Grundlagenfür Familienbetriebe einen überzeugenden Beitrag.
Die Bundeszentrale Informationsveranstaltung wurde gefördert vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages und der Landwirtschaftlichen Rentenbank.
Im Kreis Warendorf berichtete die Glocke am 18. Mai 2011 über die Tagung. Der Bericht kann hier abgerufen werden.
Familienverfassungen als Mittel zur Konfliktprävention
In diesem Monat steht für Sie zum Thema Familienverfassungen als Mittel zur Konfliktprävention ein Artikel von Alexander Koeberle und Karsten Schweenr aus der Fachzeitschrift "Konfliktdynamik", 1. Jahrgang Heft 4/2012 bereit.
Ethische Grundlagen zur Begleitung von Bauern und Bäuerinnen in Schwierigkeiten
Diese Ethikcharta ist das Ergebnis von drei internationalen Austauschtreffen zwischen Organisationen aus Deutschland, Belgien, Frankreich und der Schweiz sowie der Treffen der nationalen Lerngruppen, die im Rahmen des Grundtvig Projektes stattgefunden haben.
Seit fünf Jahren unterstützt in Tirol "Lebensqualität Bauernhof" Bäuerinnen und Bauern bei der Bewältigung emotionaler Probleme. Nun setzt die Initiative einen neuen Schwerpunkt, mit der Beratung zum (Ehe-)Leben am landwirtschaftlichen Betrieb, das sich in vielfacher Hinsicht von einem "normalen" Tiroler Haushalt unterscheidet.