Lang Bernhard

1957
geboren in Linz

ab 1975
Studium in Graz: Philosophie und Germanistik, Jazztheorie bei D. Glawischnig, Klavier, Harmonielehre und Komposition bei A. Dobrowolsky. Kontrapunkt bei H.M. Pressl

1977-1981
Arbeit mit div. Jazzgruppen als Komponist, Arrangeur und Pianist; Auseinandersetzung mit Elektronischer Musik und Computertechnologie - ausgehend von Arbeiten am Institut für Elektronische Musik in Graz; Entwicklung der Software CADMUS in C++ (Entwicklungsumgebung für Computergestützte Komposition)  

1984-1989
Lehrtätigkeit am Landeskonservatorium Graz (Satzlehre, Musiklehre, Komposition und Klavier); weiterführende Kompositionsstudien bei Gösta Neuwirth; Einführung in mikrotonale Kompositionstechniken durch Georg Friedrich Haas

1986
Musikförderungspreis der Stadt Graz

1988
Kompositionsdiplom mit Auszeichnung
1. Preis beim Internationalen Alpen-Adria Kompositionswettbewerb
Förderungspreis des Musikprotokolls

1989
Würdigungspreis des Bundesministers für Wissenschaft und Forschung

ab 1990
Lehrauftrag für Harmonielehre an der MHS Graz  

ab 1995
Vertragslehrer in den Fächern Tonsatz und Harmonielehre

ab 1999
freischaffender Komponist in Wien

2001
Andrej Dobrowolski Preis des Landes Steiermark
Anton Bruckner Stipendium des Landes Oberösterreich

ab 2003
a. o. Prof. für Komposition an der Kunstuniversität Graz, intensive Beschäftigung mit Tanz, Zusammenarbeit mit Xavier Le Roy, Willi Dorner und Christine Gaigg  

2004/2005
Stipendiat des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia in Bamberg

2006
zentraler Komponist bei Wien Modern

2007
Arbeitsaufenthalt im Künstleratelier, Thomas Bernhard Archiv, Gmunden

2007/08
"Composer in residence" am Theater Basel

2008/09
Capell-Compositeur der Sächsischen Staatskapelle Dresden; Musikpreis der Stadt Wien 2

Teilnahme an Festivals

Teilnahme am Steirischen Herbst 1984, 1988, 1991, 1995,1999, 2003 (Das Theater der Wiederholungen, Musiktheater, UA Graz 4. Oktober 2003. Paris Opera de la Bastille 2006) und 2008, Moskau Alternativa Festival, Moskau Modern, "resistance fluctuations" Los Angeles 1998, Tage Absoluter Musik Allentsteig I und II, Klangarten, Herbstfestival 98 Lissabon, Wien Modern, Münchner Opernfestspiele, Darmstädter Ferienkurse, Donaueschinger Musiktage, Salzburger Festspiele, Disturbances (Musiktheaterworkshop Kopenhagen 2003), Wittener Tage für Neue Kammermusik u.v.a.

Projekte

  • Remix Projekt 'Black Friday' mit Christian Fennesz, Christoph Kurzmann, Dieter Kovacic.
  • Remix Projekt 'SWR new jazz meeting' mit Steve Lacy, Phil Jeck u.a.
  • Projekte mit Winfried Ritsch ('Hexagrammaticon', 'Mozart 1789', 'Versuch Über das Vergessen 2, DW6b), Christian Marczik ('Rondell - Remise'), Edmund Steirer ('Porn Again'), Christian Loidl (Icht I und Icht II, DW2, Fremd/Vertraut/Prolog, Puppe/Tulpe).
  • Entwicklung des Loop-Generators "Looping Tom" (PD-Programm) in Zusammenarbeit mit dem IEM Graz.
  • Entwicklung des VLG (visual loop generators) mit Winfried Ritsch am IEM Graz.
  • Filmmusik: Norbert Pfaffenbichler "Notes on Film 2" (2006), Pfaffenbichler/Schreiber "a1b2c3" (2006), "Hafners Paradies" (2007), Regie Günter Schwaiger
  • Musik/Installation zu Norbert Pfaffenbichlers gleichnamigen Film "MOSAIK MÈCANIQUE"
  • Hörspielmu´sik: "Der Himmel ist Bodenlos", Wien 2001
  • Theatermusik: "Der blutige Ernst", Burgtheater Wien, 2001
  • Zusammenarbeit mit den Künstlergruppen Intro-Spection Graz, Fond, Klangarten Wien, PGNM Bremen und mit den Improvisationsgruppen Tricorder, Laleloo, Vienna Loop Orchestra, Klangforum Wien 

Kontakt

E-maisl: bernhard.lang@chello.at
Internet: http://members.chello.at/bernhard.lang/

 

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