Rutschky, Michael
Michael Rutschky wurde im Mai 1943 in Berlin geboren und wuchs in Spangenberg (Hessen) auf. Nach seinem Studium der Soziologie, Literaturwissenschaft und Philosophie an den Universitäten in Frankfurt am Main, Göttingen und Berlin von 1963 bis 1971 verlieh ihm die Freie Universität Berlin 1978 den akademischen Grad des Doktors der Philosophie. Dr. Rutschky war von 1979 bis 1997 Redakteur beziehungsweise Mitherausgeber der Zeitschriften Merkur, Transatlantik sowie Der Alltag. 1999 hatte er die Poetik-Dozentur an der Universität Heidelberg inne. Neben seiner Tätigkeit als freier Autor, die er seit 1982 ausübt, arbeitet Dr. Rutschky zugleich für Zeitungen, Zeitschriften, Hörfunk und Fernsehen.
Zu seinen Veröffentlichungen gehören u. a. „Erfahrungshunger. Ein Essay über die siebziger Jahre“ (Köln 1980), „Wartezeit. Ein Sittenbild“ (Köln 1983), „Traumnachrichten“ (Hersbruck 1991), „Unterwegs im Beitrittsgebiet“ (Göttingen 1995), „Berlin. Die Stadt als Roman“ (München 2001) und „Wie wir Amerikaner wurden. Eine deutsche Entwicklungsgeschichte“ (München 2004). 1997 wurde Dr. Rutschky mit dem Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste Berlin-Brandenburg ausgezeichnet. Das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia war für Dr. Michael Rutschky im Stipendiatenjahr 2008/09 Herberge und Wirkungsstätte.


