Lewitscharoff, Sibylle

Sibylle Lewitscharoff wurde 1954 in Stuttgart geboren und lebt nach Aufenthalten in Paris und Buenos Aires dauerhaft in Berlin. Lewitscharoff studierte zunächst Religionswissenschaft und arbeitete später in einer Berliner Werbeagentur. Erst seit 2000 widmet sich die Schriftstellerin hauptberuflich dem Schreiben. Sie verfasst Hörspiele, Romane und fertigt vielbeachtete Kleinobjekte, die ebenfalls literarischen Bezug haben. Für ihren im Berlin Verlag erschienenen Roman Pong wurde sie 1998 mit dem renommierten Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet. Seitdem reißt der Erfolg nicht ab, und so wurde sie neben weiteren renommierten Preisen 1999 von der Stiftung Buchkunst, 2007 mit dem Preis der Literaturhäuser und 2008 mit dem Marie-Luise-Kaschnitz-Preis ausgezeichnet. 2009 erhielt sie für ihren bei Suhrkamp erschienenen Roman Apostoloff den Preis der Leipziger Buchmesse. 2010 folgte der Berliner Literaturpreis, mit dem eine Berufung auf die Heiner-Müller-Gastprofessur für deutschsprachige Poetik an der Freien Universität Berlin verbunden ist. Allein in den letzten Monaten konnten wir uns mit der Autorin über folgende Ehrungen freuen: den Kleist-Preis, den Ricarda-Huch Preis und den Marieluise-Fleißer Preis des Jahres 2011.

Zusätzlich zu ihren künstlerischen und akademischen Tätigkeiten ist Lewitscharoff Mitglied der Akademie der Künste Berlin und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.

Von Juni 2011 bis März 2012 lebt und arbeitet Sibylle Lewitscharoff als Stipendiatin des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia in Bamberg.

Für mehr Informationen: www.suhrkamp.de

 

Sibylle Lewitscharoff

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