Ivanova, Mirela
Mirela Ivanova wurde im Mai 1962 in Sofia geboren. Sie besuchte das deutschsprachige Gymnasium in Sofia und studierte anschließend bulgarische Philologie an der Universität in Plovdiv. Ivanova ist nicht nur Mitbegründerin des Poesiekabaretts Freitag, der 13., sondern war auch Autorin und Moderatorin der politischen Satiremagazine Freitag, der 13. und Insel der Seligen im Bulgarischen Nationalfernsehen. Ferner schrieb sie u.a. das Drehbuch zum Dokumentarfilm „Und meine Lieder werden immer wieder gelesen“ über Bulgariens Nationaldichter Ivan Vazov. Nachdem Ivanova bisher sechs Gedichtbände in Bulgarien veröffentlicht hat, liegen „Einsames Spiel“ (2000) und „Versöhnung mit der Kälte“ (2004) in deutscher Übersetzung vor. Ihre Poesie ist inzwischen ins Englische, Deutsche, Spanische, Tschechische, Ungarische, Türkische, Serbische und Iranische übersetzt.
Für ihre Werke erhielt sie u.a. 1999 den Poesiepreis der bulgarischen Zeitung Trud, 2002 den Hermann-Lenz-Preis für moderne Poesie aus Ost- und Südosteuropa des Verlegers Dr. Hubert Burda und 2003 den Nationalpreis Christo G. Danov für bulgarische Literatur. Ivanova hat eine Tochter und lebt als Leiterin des Ivan-Vazov-Museums in Sofia. Das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia war für Mirela Ivanova im Stipendiatenjahr 2008/09 Herberge und Wirkungsstätte.


