Gerald Zschorsch
1951
geboren am 25. Dezember in Elsterberg/Voigtland
1968 - 1970
Haft wegen "staatsfeindlicher Hetze"
1970 - 1972
Arbeit als Regieassistent und Bühnenarbeiter am Theater in Plauen
1972 - 1974
erneute Haft wegen "staatsfeindlicher Hetze",
1974
Aberkennung der Staatsbürgerschaft der DDR und Landesverweis
1975 - 1980
Studium der Literatur und Philosophie in Giessen bei Odo Marquard
1993 - 1995
Gastprofessur an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg lebt in Frankfurt am Main
Auszeichnungen und Stipendien (Auswahl)
1980
Stipendium der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo
1983
Arbeitsstipendium im Atelierhaus Worpswede
1989
Thomas Mann Stipendium der Stadt Lübeck
1996
Else-Heiliger-Fond-Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung
1999
Stipendium der Akademie Schloß Solitude in Stuttgart
2001
Adolf Mejstrik-Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung von 1859
2004
Stipendium der Peter-Suhrkamp-Stiftung
Veröffentlichungen (Auswahl)
1977
Glaubt bloß nicht, daß ich traurig bin (Gedichte und Prosa, mit einem Vorwort von Rudi Dutschke), Frankfurt am Main
1982
Der Duft der anderen Haut (Gedichte), Frankfurt am Main
1983
Klappmesser (Gedichte),
1986
Stadthunde (Gedichte), Stuttgart
1987
Sturmtruppen (Gedichte), Stuttgart
1988
Gambit (Gedichte und Zeichnungen), Stuttgart
1994
In den Straßen. Gedichte aus Frankfurt (Gedichte), Stuttgart
1996
Eiserner Felix (Gedichte), Stuttgart
2004
Torhäuser des Glücks (Lyrische Gesamtausgabe und neue Gedichte), Frankfurt am Main
Das grafische Werk Gerald Zschorschs wird durch den Kunsthändler Dieter Brusberg in Berlin vertrieben.
© Bauer


