Caritas-Team beim Weltkulturerbelauf 2011
Erzbischof erhöhte Spendensumme für Caritas-Kindererholung auf 6.000 Euro
Benefizaktion des Caritas-Laufteams beim Weltkulturerbelauf: Schirmherr Dr. Ludwig Schick dankte Großspendern bei einem Empfang im Bischofshaus
Auf 6.000 Euro rundete Erzbischof Dr. Ludwig Schick die Spendensumme auf, als er im Bischofshaus anderen Großspendern der Aktion „Wir wollen an den Nöten der Menschen nicht vorbei laufen“ dankte. Im Rahmen der Aktion hatten die knapp 60 Läuferinnen und Läufer des Caritas-Teams beim 5. Bamberger Weltkulturerbelauf am 8. Mai insgesamt 950 Kilometer zurückgelegt und für diese Leistung insgesamt 5.050 Euro an Spenden für die Caritas-Kindererholung erhalten. Der Erzbischof unterstützte die Benefizaktion nicht nur als Schirmherr und durch seine Spende, sondern auch im Publikum.
„Es hat mir noch einmal einen besonderen Motivationsschub gegeben, als ich den Erzbischof im vollen Ornat an der Strecke stehen sah“, erzählte gestern Caritas-Mitarbeiterin Brigitte Neundorfer, die zusammen mit ihren Kollegen Josef Noppenberger und Max Wölflein die Aktion organisiert hat. „Ich kann ja selbst am Weltkulturerbelauf nie teilnehmen, weil ich sonntags gottesdienstliche Verpflichtungen habe“, bekannte Erzbischof Dr. Ludwig Schick, der selbst ein begeisterter Läufer ist. In diesem Jahr sei er gerade vom Vierzehnheiligen-Fest zurückgekommen und habe wegen des Laufs nicht zum Bischofshaus fahren können. „So musste ich am Caritas-Alten- und Pflegeheim St. Walburga am Jakobsberg aussteigen und zu Fuß nach Hause gehen. Dadurch habe ich dann den Lauf noch ein wenig miterlebt.“
Dem Spendenzweck, der Caritas-Kindererholung, ist der Erzbischof auch biographisch eng verbunden. Als Student, so erzählte er, habe er jedes Jahr als Betreuer eine Kindererholung der Caritas Fulda begleitet. Daher wisse er auch, dass es manches soziale Problem, das heute Sorge bereite, schon vor dreißig Jahren gegeben habe.
Dass die Caritas-Kindererholung gerade sozial schwache Familien unterstütze, betonte Diözesan-Caritasdirektor Gerhard Öhlein. Viele der Sechs- bis 13-Jährigen, die an den gesundheitsfördernden Maßnahmen teilnähmen, seien Kinder Alleinerziehender. Vermittelt werde die Teilnahme an den von pädagogisch kompetenten Teams betreuten Freizeiten durch die Kreis-Caritasverbände. Die Eltern seien meist Klienten der Allgemeinen Sozialen Beratungsstellen. Daher könnten auch viele Eltern den Eigenanteil an den Kosten nicht aufbringen und erhielten dafür Zuschüsse der Caritas.
Vor diesem Hintergrund hob Öhlein die Bedeutung der Spenden als „wichtigen Baustein der Finanzierung“ hervor. Rund 100.000 Euro würden die vier zweiwöchigen Kindererholungen kosten, die der Diözesan-Caritasverband dieses Jahr im Sommer durchführen werde. Davon müsse der Diözesan-Caritasverband etwa 18.000 Euro aus Eigenmitteln aufbringen.
Von den Großspendern, die ins Bischofhaus eingeladen waren, nahmen Joachim Heim von der Stahlbau-Metalltechnik Johann Heim GmbH, Dr. Klemens Deinzer für die Joseph-Stiftung, Direktor Raimund Köhler von der Bamberger Filiale der LIGA Bank eG und Klaus Schmittlutz von der Schmittlutz GmbH an der Begegnung teil.
Wer für die Caritas-Kindererholung spenden will, kann dies tun unter dem Stichwort Kindererholung auf das Konto des Caritasverbandes für die Erzdiözese Bamberg e.V. Nr. 9003002 bei der LIGA Bank Bamberg (BLZ 750 903 00).





