Wofür werden die Sammlungserlöse verwendet?

Die Erlöse der Caritas-Sammlungen dürfen nur unmittelbar für soziale Zwecke verwendet werden.

Die Caritas im Erzbistum Bamberg setzt sie ein zugunsten von

  • Familien, jungen und alten Menschen mit zu geringem Einkommen, z.B. durch Mittagstische, Lebensmittelausgaben („Tafeln“), Sozialläden, Schulmaterialbörsen und Kleiderkammern
  • Müttern und Vätern, die erschöpft sind von den vielfältigen Ansprüchen des Alltags und gesundheitliche Probleme haben, z.B. durch Information und Beratung zu Mütter-/Vater-/Kind-Kuren und durch individuelle Zuschüsse zu dem von ihnen zu zahlenden Eigenanteil an den Kosten
  • Kindern, die unter gesundheitlichen Schwierigkeiten leiden und aus sozial benachteiligten Familien kommen, z.B. durch Kindererholung
  • Alten Menschen, z.B. durch Beratung, Seniorenerholung und spezielle Tagesangebote, auch für Menschen mit einer Demenzerkrankung
  • Pflegebedürftigen Menschen, denn die Caritas-Sozialstationen (ambulante Pflegedienste) lassen sich aufgrund der oft nicht kostendeckenden Leistungsentgelte nur noch weiter betreiben, weil die Caritas Eigenmittel zuschießt
  • Pflegenden Angehörigen, z.B. durch Beratung, Selbsthilfegruppen und entlastende Angebote
  • Menschen, die vor Verfolgung und Krieg nach Deutschland geflüchtet sind, z.B. durch Beratung und durch Betreuung und Begleitung in den Gemeinschaftsunterkünften
  • Allen Menschen mit Problemen durch die Allgemeine Soziale Beratung als erster Anlaufstelle
  • Schwangeren Frauen und jungen Müttern in Not durch Beratung, Gruppenangebote und individuellen finanziellen Hilfen

Die Allgemeinen Sozialen Beratungsstellen und die Katholischen Schwangerenberatungsstellen sind komplett aus Eigenmitteln von Caritas und Kirche finanziert.

Eine Reihe von Pfarreien unterstützt aus ihrem 40%igen Anteil die Arbeit der Caritas-Sozialstationen oder die pädagogische Arbeit in katholischen Kindergärten.