Mathematisch-naturwisschenschaftliche Erziehung
Das Fach vertieft die mathematisch-naturwissenschaftlichen Grundkenntnisse der Studierenden und vermittelt ihnen die Fähigkeit, entsprechende Kompetenzen bei Kindern und Jugendlichen zu fördern.
Die Studierenden werden dazu befähigt, mathematisch-naturwissenschaftliche Inhalte für junge Menschen in kreativer und spielerischer Weise sinnlich erfahrbar zu machen und das natürliche Interesse am Experimentieren und Beobachten zu verstärken, um dadurch deren Weltwissen zu erweitern. Dabei soll ihre eigene Experimentierfreude geweckt werden in der Absicht, die Neugier und den Entdeckungsdrang junger Menschen gezielt fördern zu können.
Der erste Kurs beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Frage, wir man mit Kindern Experimente sinnvoll durchführt. Neben dem notwendigen Hintergrundwissen spielt das eigene Ausprobieren eine große Rolle. So werden z.B. praxistaugliche Versuchs-reihen zum Bildungs- und Erziehungs-plan ausprobiert und selber entworfen.
Im zweiten Kurs steht die mathe-matische Erziehung im Mittelpunkt. Es werden unterschiedlichste Möglich-keiten probiert, mathematische Kompetenzen im Gruppenalltag zu fördern, und verschiedene Konzepte zu mathematischer Förderung (z.B. Montessori, „Zahlenland“) kennen gelernt. Dabei geht es immer darum, Kindern mathematische Basisfähigkeiten zu vermitteln und sie für die Welt der Zahlen zu motivieren.
Es geht nicht darum den Mathe-, Chemie- oder Physikunterricht weiterzuführen. Das Ziel des Fachs ist es das „Handwerkzeug“ zu vermitteln, wie Kindern ihre Lebenswelt ein wenig verständlicher gemacht werden kann und ihre Neugier und Spaß an Naturwissenschaften geweckt werden soll.
Tobias Wenkemann


