SOPHIA in der Angebotspalette der Caritas

Petra Nagel und Elisabeth Plank (von links) von der Caritas in Neustadt/Aisch zeigen die Ausstattung von SOPHIA, rechts das Sicherheitsarmband mit Modem und links als Alternative ein Telefon mit Notruftaste.

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Das Personenbetreuungssystem SOPHIA stellt eine willkommene Ausweitung des Angebots dar, das die Caritas-Sozialstationen bereits seit langem bieten.

Schon bisher erhalten Patienten bei den Caritas-Sozialstationen über die pflegerischen Leistungen hinaus viele andere Formen der Unterstützung: etwa hauswirtschaftliche Hilfe, Fahrdienste, Verwahrung eines Hausschlüssels für den Notfall, Besorgung von Medikamenten oder Einkäufe. Dazu kommen spezielle Dienste wie Essen auf Rädern oder die Tagespflege.

Die Caritas-Sozialstationen beraten die Patienten und ihre Angehörigen. Sie machen den pflegenden Angehörigen spezielle Angebote, um sie zu entlasten. So gibt es Patientennachmittage, bei denen Mitarbeiter und Ehrenamtliche pflegebedürftige Menschen zusammenholen und mit ihnen einige Stunden gestalten. In dieser Zeit können die pflegenden Angehörigen dann den Dingen nachgehen, zu denen sie ansonsten nicht genügend Freiraum haben. Sei es zum Friseur oder zum Arzt zu gehen, Behördengänge zu erledigen, Besorgungen zu machen oder sich einfach einmal auszuruhen.

Darüber hinaus steht den Patienten der Caritas-Sozialstationen und ihren Angehörigen die ganze Palette karitativer Angebote zur Verfügung. So können Sie etwa die Allgemeine Soziale Beratung und die Fachstellen für pflegende Angehörige in Anspruch nehmen.

Aus ihrer Arbeit weiß die Caritas: Hilfebedürftigkeit ist noch lange nicht Pflegebedürftigkeit. Gerade alte Menschen hätten zunächst einmal nötig, dass man sie zum Arzt begleitet, ihnen im Haushalt hilft, für sie einkauft, sie an die Einnahme von Medikamenten erinnert oder ihnen Dienstleistungen wie Fußpflege oder Friseur vermittelt. Für solche Menschen eignet sich SOPHIA.  

Das SOPHIA-Angebot der Caritas-Sozialstationen wendet sich daher nicht nur an deren Patienten, sondern an alle interessierten Bürger.