Ausgangssituation

Zu Projektbeginn waren in den Sozialstationen unterschiedliche EDV-Anwendungen für die Patientenerfassung und Abrechnung eingesetzt. Bestimmte Module, wie beispielsweise Besuchsplanung, Tourenplanung, Dienstplan und Erstellung von Arbeitszeitnachweisen waren in den Programmen gar nicht erst vorgesehen. Die administrationsaufwändigen Insellösungen sollen durch den Einsatz des neuen EDV–Programms '.snap ambulant' zusammengeführt und die Organisation sowie Arbeitsabläufe dadurch gestrafft werden.

Der Verwaltungsaufwand in der ambulanten Pflege ist in den letzten Jahren massiv angestiegen, was in der Praxis immer weniger Zeit in der direkten Versorgung bei den Pflegenden bedeutet. Bei gesetzlichen Änderungen und Gebührenerhöhungen mussten die einzelnen Sozialstationen die Bearbeitung der Vorlagen jeweils für sich vornehmen. Dies führte natürlich zu einem hohen Informations-, Zeit- und administrativen Aufwand.

Struktur im Erzbistum Bamberg:

Versorgung von ca. 3700 Patienten
durch 17 Träger mit:
35 Sozialstationen in Trägerschaft von Stadt- und Kreis-Caritasverbänden
2 Sozialstationen in Trägerschaft von katholischen Krankenpflegevereinen
10 Familienpflegeeinrichtungen
5 Tagespflegeeinrichtungen