Ethische Fallbesprechung

Ethische Fallbesprechung ist der Versuch, eine schwierige ethische Frage in einem Gespräch zu erörtern und dabei zu einer Empfehlung zu kommen, die ethisch am besten zu begründen ist. Die Ethische Fallbesprechung wird von einem Moderator geleitet, folgt festen Gesprächsregeln und wird protokolliert.

An der Fallbesprechung können Menschen teilnehmen, die mit dem konkreten Fall zu tun haben: Angehörige, Betreuer und alle an der Versorgung beteiligten Personen, wenn es möglich ist, auch der betroffene Patient/Klient. Ergebnis der Ethischen Fallbesprechung ist eine Empfehlung. Sie gibt Orientierung für die Entscheidung der verantwortlichen Personen.

Anforderung einer Ethischen Fallbesprechung

Jeder Angehörige oder Betreuer, jeder haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiter und jeder Klient sowie jeder behandelnde Arzt oder Therapeut eines Klienten hat das Recht, eine Ethische Fallbesprechung anzufordern. Dazu steht ein Formular zur Verfügung, das diesem Flyer beigelegt ist.

Das Bewusstsein dafür, dass

  • es nicht eine einzige Lösung geben muss,
  • nicht ich alleine die Lösung finden muss,
  • auch andere Recht haben können,
  • Irrtümer möglich sind,
  • manche Situationen nicht zu ändern sind

entlastet und schafft die nötige Freiheit für kreative Lösungen im Sinne der betroffenen Person.

Formulare zur Anforderung und Einführung einer Ethischen Fallbesprechung finden Sie in den unten stehenden Downloads.


Downloads

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Formular zur Anforderung einer Ethischen Fallbesprechung 534 KB
Einführung einer Ethischen Fallbesprechung 178 KB
Formular Leitfaden Ethische/Gerontopsychiatrische Fallbesprechung 200 KB