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Caritas taucht in die Kommunen ein
Fazit aus Projekten in Emskirchen, Gremsdorf, Hersbruck, Neunkirchen am Brand und Redwitz vorgestellt
Ein Mensch ändert sein Verhalten nur, wenn er dies für sich als sinnvoll und hilfreich erfährt. Die Adressaten sozialer Hilfe müssen daher die Veränderung ihrer Situation selbst bewirken und gestalten. Daher können die Mitarbeiter eines Wohlfahrtsverbandes einen gelingenden Alltag nur verwirklichen, wenn sie vor Ort mit den Betroffenen auf Augenhöhe zusammenarbeiten. So könnte man das Konzept „Sozialraumorientierung“ mit einfachen Worten umschreiben. Prof. Dr. Stefan Bestmann aus Berlin tat dies bei seiner Auswertung des Projektes „Caritas als Kirche im Lebensraum der Menschen“, das der Diözesan-Caritasverband seit 2012 im Erzbistum an fünf Standorten durchführte.
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"Kein Mensch mit Behinderung darf schlechter gestellt werden"
„Es ist ein wichtiger Schritt, dass die Eingliederungshilfe mit dem neuen Bundesteilhabegesetz aus dem Fürsorgesystem herausgelöst und in ein modernes Teilhaberecht überführt wird“, betonte Caritas-Präsident Peter Neher anlässlich der Anhörung zum Bundesteilhabegesetz. Dennoch besteht noch deutlicher Nachbesserungsbedarf am vorliegenden Gesetzentwurf. So ist die Definition des leistungsberechtigen Personenkreises problematisch. Die Neuregelung könnte unter Umständen zum Ausschluss bestimmter Personengruppen führen, die heute Leistungen der Eingliederungshilfe erhalten, wie beispielsweise einzelne Gruppen psychisch kranker Menschen oder von Menschen mit einer Lernbehinderung.
„Alkohol ist das größte Problem“
Alkohol ist nach wie vor das größte Problem bei den Suchtmitteln. Das hat die Auswertung der Jahresstatistik der Caritas-Suchthilfeeinrichtungen in der Erzdiözese Bamberg für das Jahr 2015 erneut bestätigt. Mit rund 64% ist Alkoholismus weiterhin die Hauptdiagnose bei Abhängigkeitserkrankungen. Stimulanzien, Cannabinoide, pathologisches Glücksspielen und Essstörungen rangieren erst weit dahinter. Die Fallzahlen haben zudem im Vergleich zum Vorjahr um 2% zugenommen.
„Nächstenliebe nicht auf die lange Bank schieben“
„Die meisten Katholiken in Deutschland und auch die meisten Bischöfe kennen arme Menschen nicht persönlich.“ Mit dieser provozierenden Einsicht rief Weihbischof Herwig Gössl zu Beginn der Caritas-Herbstsammlung im Erzbistum Bamberg dazu auf, Distanzen zu überwinden und echte Solidarität zu stiften. Die Herbstsammlung der Caritas findet unter dem Motto „Teilen bringt’s“ bis zum 2. Oktober statt und wurde gestern in Coburg in der Kirche St. Marien mit einem Gottesdienst eröffnet.
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Die Arbeit mit Flüchtlingskindern bleibt ein wichtiges Thema
Diözesan-Caritasverband legt Fortbildungsprogramm für 2017 vor
Soeben erschienen ist das Fortbildungsprogramm 2017 des Caritasverbandes für die Erzdiözese Bamberg. Das Angebot umfasst Kurse und Seminare für Mitarbeiter in Kindertagesstätten, in der ambulanten und stationären Pflege sowie in anderen Einrichtungen der sozialen Arbeit. Das Programmheft umfasst den Zeitraum von Oktober 2016 bis November 2017.
Projekte
Team Caritas läuft wieder
Benefizaktion beim Weltkulturerbelauf 2017 sucht Unterstützer
Beim Bamberger Weltkulturerbelauf 2017 wird erneut ein Team der Caritas an den Start gehen. Und wieder wird es unter dem Motto „Wir wollen an den Nöten der Menschen nicht vorbei laufen“ Spenden sammeln. Der Erlös soll zum einen erholungsbedürftigen Kindern, zum anderen minderjährigen Flüchtlingen zugutekommen. An Sponsoren und Einzelspender richtet das Team Caritas die Bitte, seine Laufleistung mit einer Spende zu honorieren. Erzbischof Dr. Ludwig Schick hat die Schirmherrschaft für die Aktion übernommen.
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