Neueste Meldungen
Armut macht krank
Caritas-Kampagne 2012 zeigt Schwachstellen im deutschen Gesundheitssystem
„Das Krankheitsrisiko steigt und die Lebenserwartung sinkt, wenn Menschen lange arbeitslos sind oder in prekären Beschäftigungsverhältnissen arbeiten; wenn sie über wenig oder kein Einkommen verfügen oder der Bildungsstand niedrig ist.“ Dies machte Caritas-Präsident Peter Neher vor Journalisten in Berlin bei der Präsentation der Caritas-Kampagne „Armut macht krank“ deutlich. „In einem der reichsten Länder der Welt ist die Tatsache, dass Armut krank macht, ein provozierender Zustand“, sagte Neher. Zwar habe Deutschland ein solidarisches Gesundheitssystem von hoher Qualität. Doch es gebe gravierende Unterschiede zwischen den Einkommensgruppen: So liege die Lebenserwartung einer Frau aus der Armutsrisikogruppe rund acht Jahre unter der von Frauen aus einer hohen Einkommensgruppe. Bei Männern seien es elf Jahre.
Heimat erleben – Gemeinschaft trotz angespannter Lebenssituation
Gruppenprogramm 2012
Die Beratungsstelle für seelische Gesundheit von Caritas und Diakonie bietet mit dem Gruppenprogramm 2012 etwa dreißig verschiedene Angebote. Menschen in schwierigen Lebenslagen oder psychisch Kranke können in diesen Gruppen eine Anlaufstelle finden. Tai Chi, Meditation oder Musiktherapie eignen sich, um wieder eine Lebensmitte zu finden und sich besser auf Wesentliches zu konzentrieren. Einige Angebote dienen der Information, dem gegenseitigen Austausch oder einer sinnvollen Zeitgestaltung. Denn viele psychisch Erkrankte haben keine Arbeit mehr und leiden darunter, dass der Tag unendlich lang sein kann. Auch der beste Freundeskreis wird klein, wenn jemand chronisch erkrankt und keine deutliche Änderung in Sicht ist. So geraten Betroffene in soziale Isolation.
Jugend unterstützt Senioren
Erlös des Plätzchenverkaufs ging an die Tagespflege Schnaittach
Am vergangenen Mittwoch überreichten die Schüler der Schule zur Erziehungshilfe im Jugendhilfezentrum Schnaittach der Tagespflege St. Kunigund einen symbolischen „Riesenscheck“ in Höhe von 180€. Mittels eines Bauchladens verkauften die Schüler Plätzchen auf dem Schnaittacher Weihnachtsmarkt. Die Plätzchen wurden zuvor im Hauswirtschaftsunterricht gebacken und der Bauchladen im Werkenunterricht hergestellt.
Mehr Nachrichten
MDK prüft Caritas Sozialstation Schnaittach
Die Caritas Sozialstation St. Kunigund erzielte bei der Prüfung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) die Note 1,4. Der MDK ist eine Prüfinstanz der Pflegekasse, welche die Qualität z. B. von ambulanten Pflegediensten überprüft. Vier verschiedene Themenbereiche stehen dabei im Vordergrund. Die „Pflegerische Leistungen“ sind von besonderer Bedeutung und bei der Caritas Sozialstation St. Kunigund besonders gut. Hier geht es um die Pflege an sich, die notwendige Dokumentation und vor allem um Beratungsinhalte zu verschiedenen Themen.
Bestellen
Dank spezieller Lacke glänzen die Marken wie Edelsteine
Die neuen Wohlfahrtsmarken zeigen als Motive Rubin, Smaragd und Saphir
„Wahre Werte“ lautet das Kampagnenmotto für die Wohlfahrtsmarken 2012. Rubin, Smaragd und Saphir sind die Motive der von Julia Warbanow gestalteten Markenserie, die am 2. Januar erschienen ist. Erstmalig wird es 2012 nur drei Marken in einer Serie geben: im Wert von 55 + 25 Cent für den Standardbrief, 90 + 40 Cent für den Kompaktbrief und 145 + 55 Cent für den Großbrief. Wer also Postkarten mit Wohlfahrtsmarken freimachen will, sollte sich Weihnachtsmarken besorgen. Hier gibt es in der Serie 2011 noch das Motiv St. Martin zu 45 + 20 Cent.
Vorboten von Weihnachten und Symbole der Nächstenliebe
Die Weihnachtsmarken 2011 zeigen die Heiligen Martin und Nikolaus
Seit 10. November gibt es die Weihnachtsmarken 2011. Die Postwertzeichen, die wie die Wohlfahrtsmarken mit ihrem Zuschlag zum Porto karitative Projekte unterstützen, zeigen diesmal die – abgesehen von Maria – heute populärsten Heiligen: St. Martin und St. Nikolaus. Als Vorboten von Weihnachten und als Symbole christlicher Nächstenliebe sind sie ideale Motive für die Weihnachtsmarken.
Projekte
Erstmals alle Fortbildungen in einer Broschüre
Diözesan-Caritasverband legt Programm für 2012 vor
Sein Fortbildungsprogramm 2012 hat der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg vorgelegt. Erstmals sind alle Fort- und Weiterbildungsangebote in einer Broschüre vereinigt. So enthält sie Kurse und Seminare für Mitarbeiter sowohl in Kindertagesstätten als auch in der Pflege. Aber auch das Personal in anderen sozialen Einrichtungen oder in der Verwaltung ist angesprochen.
Termine

Coburg

14.02.2012, 19:30 Uhr - 21:00 Uhr

Kess erziehen – weniger Stress, mehr Freude

Caritasverband Coburg bietet Elternkurs an

Bad Steben

12.03.2012 - 17.03.2012

Raus aus dem Alltag für Frauen

Gesundheits-Angebot im Caritas-Haus St. Hedwig in Bad Steben

Bamberg OT Gartenstadt

29.03.2012, 09:30 Uhr - 15:00 Uhr

Besinnungstag für Ehrenamtliche der Caritas

Dem Himmel entgegen - Gedanken zum 1000-jährigen Domjubiläum