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„Die größte Katastrophe ist das Vergessen“
Pressechef von Caritas international spricht über Probleme der Auslandshilfe
„Die größte Katastrophe ist das Vergessen.“ Mit dieser Kampagne wollen Caritas und Diakonie auf humanitäre Krisen aufmerksam machen, die aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit geraten sind. Die beiden Hilfswerke wollen damit dem Effekt etwas gegensteuern, dass Medien bevorzugt von aktuellen Naturkatastrophen und bewaffneten Konflikten berichten, erläuterte Michael Brücker, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit von Caritas international, in Nürnberg.
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„Jeder Mensch braucht ein Zuhause“
Das Problem der Wohnungsnot, das inzwischen auch Familien aus der Mittelschicht umtreibt, thematisiert die Caritas im Erzbistum Bamberg bei der diesjährigen Frühjahrssammlung. Unter der Überschrift „Jeder Mensch braucht ein Zuhause“ bitten Caritas und Pfarreien vom 26. Februar bis 4. März um Spenden für ihre soziale Arbeit.
Caritas sucht junge Menschen als Betreuer/-innen für Kindererholung
Der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg sucht Betreuerinnen und Betreuer für seine Kindererholungen 2018. Gedacht ist an junge Frauen und Männer, die mindestens 18 Jahre alt. Sie sollten bereit sein, sich voll zu engagieren, Verantwortung für Kinder zu übernehmen und Bezugsperson für die Kinder zu sein. Zu ihren Aufgaben gehört, ihren Fähigkeiten entsprechend die Ausgestaltung des Ferienprogramms zu übernehmen.
Kindern in der Nachmittagsbetreuung ein abwechslungsreiches Angebot machen
Immer mehr Mittagsbetreuungen in Grundschulen weiten ihr Angebot auf den Nachmittag aus und bieten dadurch eine Betreuung über den ganzen Tag hinweg an. Für das Betreuungspersonal wurde hierfür die neue Funktion „OGTS-Koordinator“ geschaffen. Der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg e.V. bietet ab März 2018 eine Qualifizierung zum OGTS-Koordinator an.
Erzbischof Schick ernennt Helmar Fexer zum neuen Caritasdirektor
Der bisherige stellvertretende Caritasdirektor, Helmar Fexer, ist von Erzbischof Ludwig Schick zum Diözesan-Caritasdirektor berufen worden. Mit Helmar Fexer übernehme ein „Insider der Bamberger Caritas“ die Leitung des Verbandes, der mit seiner langjährigen Erfahrung sowohl Kontinuität und Stabilität als auch Weiterentwicklung und Erneuerung der Caritasarbeit im Erzbistum Bamberg garantiere, sagte Erzbischof Ludwig Schick. Er kenne die Erzdiözese in den Bereichen und Aufgabenfeldern und sei tief im Glauben und kirchlichen Leben verwurzelt. Fexer wird seine neue Aufgabe zum 1. Oktober 2018 übernehmen. Er tritt die Nachfolge von Gerhard Öhlein an, der in den Ruhestand tritt und am 17. September 2018 von Erzbischof Schick verabschiedet wird.
Jeder Mensch braucht ein Zuhause
„Wohnungsnot ist zu einer sozialen Wirklichkeit geworden, die gesellschaftspolitisches Konfliktpotenzial birgt“, betonte Caritas-Präsident Peter Neher zum Start der Caritas-Kampagne „Jeder Mensch braucht ein Zuhause“. Zunehmend werden Familien, alte und einkommensschwache Menschen oder Studenten in Großstädten und Ballungsgebieten aus Stadtvierteln verdrängt. Die aktuelle Caritas-Studie „Menschenrecht auf Wohnen“ zeige deutlich, wie knapper Wohnraum und steigende Mieten tief in das Leben der Menschen eingreifen.
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Zum Schutz schutzbedürftiger Menschen
Caritas veröffentlicht Handreichung zum erweiterten Führungszeugnis
Eine Handreichung zum erweiterten Führungszeugnis hat der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg als Broschüre veröffentlicht. Sie will sozialen Einrichtungen, die verpflichtet sind, von Mitarbeitern ein solches erweitertes polizeiliches Führungszeugnis zu verlangen, die Arbeit erleichtern. Die Handreichung kann von der Homepage heruntergeladen werden.
Projekte
Vom Junkie zum Mesner
Dokumentarfilm „Berliner Härte“: kostenfrei für Schulen und Jugendgruppen
Marco L. gerät in Berlin in ein Milieu aus Kriminalität, Prostitution und Drogensucht. Als er erkennt, dass er sich selbst zerstört, unternimmt er selbständig einen Entzug. Später führt ihn sein Weg nach Bamberg. Er lernt den katholischen Gefängnisseelsorger Hans Lyer kennen und schreibt seine Geschichte auf. Marcos Aufzeichnungen sind die Grundlage des Dokumentarfilms "Berliner Härte", der der Prävention dienen soll. Er steht Schulen und Jugendgruppen kostenlos zur Verfügung und kann in der Medienzentrale bezogen werden.
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