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„Die größte Katastrophe ist das Vergessen“
Pressechef von Caritas international spricht über Probleme der Auslandshilfe
„Die größte Katastrophe ist das Vergessen.“ Mit dieser Kampagne wollen Caritas und Diakonie auf humanitäre Krisen aufmerksam machen, die aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit geraten sind. Die beiden Hilfswerke wollen damit dem Effekt etwas gegensteuern, dass Medien bevorzugt von aktuellen Naturkatastrophen und bewaffneten Konflikten berichten, erläuterte Michael Brücker, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit von Caritas international, in Nürnberg.
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Der Caritas aus dem Herzen gesprochen
Am kommenden Sonntag, 19. November 2017, begeht die katholische Kirche erstmals den Welttag der Armen. Papst Franziskus hatte ihn erst im Juni dieses Jahres ins Leben gerufen. Der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg begrüßt diese Initiative des Papstes und veranstaltet zu diesem Welttag mehrere Aktionen.
Weihbischof Gössl: „Gesellschaft muss danach fragen, was Menschen brauchen“
Am kommenden Sonntag bittet die Caritas in allen katholischen Gottesdiensten im Erzbistum Bamberg um Spenden für ihre soziale Arbeit. Bis zum 1. Oktober dauert auch noch die diesjährige Caritas-Herbstsammlung. Ehrenamtliche fragen an den Wohnungstüren nach einer finanziellen Unterstützung für die karitativen Tätigkeiten, die die Pfarreien und der katholische Wohlfahrtsverband erbringen. In etlichen Gemeinden werden auch Flyer mit einem Überweisungsformular in die Briefkästen verteilt.
Unter Gottes Segen für einen guten Zweck laufen
Am 30. April wird ein Team der Caritas beim 8. Weltkulturerbelauf in Bamberg dabei sein. Unter dem Motto „Wir wollen an den Nöten der Menschen nicht vorbeilaufen“ machen sich 67 Läuferinnen und Läufer auf den Weg. Damit am großen Tag alle das Ziel auf dem Maxplatz erreichen, wird fleißig trainiert. Erzbischof Ludwig Schick empfing als Schirmherr rund einen Monat vor dem Lauf das Trainingsteam am Bischofshaus.
„Kirche soll einen Lichtblick vermitteln und Mut machen“
„Kirche soll in dieser Welt, die oft dunkel, verwirrend und Angst machend ist, einen Lichtblick vermitteln. Daher gehört zum Leben jeder Pfarrgemeinde das caritative Tun.“ Diesen Gedanken stellte Weihbischof Herwig Gössl in den Mittelpunkt der Eröffnung der Caritas-Sammlung für das Erzbistum Bamberg.
"Caritas geschieht vor Ort!"
„Caritas ist mehr als nur eine große Wohlfahrtsorganisation. Immer dort, wo sich Menschen anderer annehmen, findet gelebte Solidarität und Nächstenliebe, findet Caritas statt“, erläutert Landes-Caritasdirektor Prälat Bernhard Piendl das Anliegen der Caritas in Bayern. Ab dem kommenden Sonntag, der in der katholischen Kirche als Caritas-Sonntag begangen wird, finden bayernweit Sammlungen für die Arbeit der Caritas in Bayern statt.
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Zum Schutz schutzbedürftiger Menschen
Caritas veröffentlicht Handreichung zum erweiterten Führungszeugnis
Eine Handreichung zum erweiterten Führungszeugnis hat der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg als Broschüre veröffentlicht. Sie will sozialen Einrichtungen, die verpflichtet sind, von Mitarbeitern ein solches erweitertes polizeiliches Führungszeugnis zu verlangen, die Arbeit erleichtern. Die Handreichung kann von der Homepage heruntergeladen werden.
Projekte
Vom Junkie zum Mesner
Dokumentarfilm „Berliner Härte“: kostenfrei für Schulen und Jugendgruppen
Marco L. gerät in Berlin in ein Milieu aus Kriminalität, Prostitution und Drogensucht. Als er erkennt, dass er sich selbst zerstört, unternimmt er selbständig einen Entzug. Später führt ihn sein Weg nach Bamberg. Er lernt den katholischen Gefängnisseelsorger Hans Lyer kennen und schreibt seine Geschichte auf. Marcos Aufzeichnungen sind die Grundlage des Dokumentarfilms "Berliner Härte", der der Prävention dienen soll. Er steht Schulen und Jugendgruppen kostenlos zur Verfügung und kann in der Medienzentrale bezogen werden.
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