Einsätze

 Bevor ein Einsatz durch einen ehrenamtlichen Hospizhelfer erfolgt und um die Betroffenen und ihrer Situation besser verstehen zu können, ist es notwendig ein Erstgespräch mit dem betroffenen Menschen und dessen Familie zu führen. Selbstverständlich unterliegen die ehrenamtlichen Hospizhelfer wie auch die Koordinatorin der Schweigepflicht.

Die Koordinatorin ist von Montag bis Donnerstag in der Regel von 09.00 - 12.00 Uhr im Büro zu erreichen (Tel: 09191/169099). Außerhalb dieser Zeiten sind die Mitarbeiter unter der Nummer: 0175/4182259 zu erreichen.

Die Begleitungen finden überwiegend zu Hause, manchmal auch in stationären Pflegeeinrichtungen oder im Krankenhaus statt. Dabei sind die ehrenamtlichen Hospizhelfer bemüht, sich den örtlichen Gegebenheiten einzufügen. Hierin besteht eine hohe Kunst. Gerade im häuslichen Bereich erleben die Hospizhelferinnen und Hospizhelfer große Unterschiede in den örtlichen Gegebenheiten.

Die Hospizhelferinnen und Hospizhelfer übernehmen ihre verantwortungsvolle Aufgabe ehrenamtlich, das Angebot ist deshalb kostenlos. Sie bringen Zeit mit und hören zu. Sie helfen beim Leben mit der Krankheit, indem sie sich auf Gespräche über Sterben und Tod einlassen. Sie erledigen kleine Alltagsgeschäfte, lesen vor, sitzen am Bett, entlasten die Angehörigen und stellen eine Verbindung zur Welt "draußen" dar. Sie besuchen "ihren" Patienten und seine Familie regelmäßig. Pflegeleistungen sowie Hausarbeit werden vom Christlichen Palliativ- und  Hospizdienst nicht übernommen..

In einer Begleitung kommen die unterschiedlichsten Bedürfnisse von sterbenden Menschen zum Tragen:

  • im Sterben nicht alleingelassen werden,
  • nicht unter starken körperlichen Beschwerden leiden müssen,
  • Regelung letzter Dinge ,
  • das Stellen der Sinnfrage und der Frage nach dem Danach,
  • würdevolle Behandlung,
  • behalten der eigenen Autonomie,
  • Schaffung von Lebensqualität auch im Sterben.