Unsere Methoden
Förderung in der Kleingruppe
Die überschaubare Gruppe von acht bis neun Kindern erleichtert den Kindern die Kontaktaufnahme und das Zurechtfinden im Gruppenleben. Die Kinder haben hier einerseits einen Schutzraum, in dem sie Anerkennung bekommen und Erfolgserlebnisse haben können. Andererseits müssen sie sich mit anderen Kindern auseinandersetzen: sie lernen, ihre Bedürfnisse zu äußern, aber auch auf Andere Rücksicht zu nehmen. Diese Förderung geschieht während des freien Spiels, gelenkten Angeboten , der Hausaufgabenerledigung und bei Ausflügen und Veranstaltungen. In den Gruppen gibt es klare Regeln, Verstärkersysteme und einen strukturierten Tagesablauf (zum Tagesablauf siehe auch Was ist die HPT?).
Intensive Elternarbeit
Neben der Betreuung des Kindes in der Gruppe ist für uns die Zusammenarbeit mit den Eltern (bzw. Erziehungsberechtigten) besonders wichtig. Nur gemeinsam können wir dauerhaft positive Entwicklungen bei den Kindern fördern. Deshalb führen wir regelmäßig Gespräche mit allen Eltern, in denen diese ihr Erziehungsverhalten reflektieren können und neue Ideen für den Umgang mit ihrem Kind erhalten. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, systemische Gespräche mit dem Fachdienst der HPT zu führen oder an einem Elterntraining teil zu nehmen (PräventivesVerhaltensTraining©). Ergänzt wird diese inhaltliche Arbeit von Eltern-Kind- und Vater-Kind-Veranstaltungen sowie Festen und Feiern.
Regelmäßige Erziehungsplanung
Bei uns steht das einzelne Kind und dessen Entwicklung im Vordergrund. Deshalb reflektieren wir regelmäßig unser Vorgehen und planen in einem multiprofessinellen Team die Umsetzung der Erziehungsziele in den Alltag (siehe dazu auch Zielguppe und Ziele).
Kooperation mit Schule
Nachdem bei vielen Kindern das Verhalten in der Schule oder die Erledigung der Hausaufgaben sich als auffällig zeigt, arbeiten wir eng mit den LehrerInnen der Kinder zusammen.
Zusammenarbeit mit allen Beteiligten
Zu unserer Arbeit gehört eine enge Kooperation mit allen am Kind beteiligten Personen und Stellen, um die Förderung möglichst gut auf das Kind abstimmen zu können. Dazu gehören vor allem: die Familie des Kindes, Lehrer/in, Therapeuten, Kinderärzte, Kinder- und Jugendpsychiater, Mitarbeiter des Jugendamtes usw.

